Dienstag, 5. November 2013

Stadt der Finsternis - Nacht der Magie

Kate Daniels verdient ihr Geld damit, die Auswüchse
der magischen Wellen, die Atlanta von Zeit zu Zeit
heimsuchen, aufzuspüren und zu beseitigen. Ihr Leben
nimmt jedoch eine dramatische Wendung, als ihr
bester Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach
dem Täter stößt Kate auf Vampire und andere Finstere
Kreaturen. Hat womöglich der charismatische Curran,
der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit den 
verschwörerischen Umtrieben zu tun? 

Meinung: Ich habe wirklich lang an dem Buch gesessen. Es ist ein gutes Buch, es hat eine interessante Geschichte und es überrascht einen immer wieder, jedoch fand ich es etwas schwer zu lesen. Es kann sein das es daran lag, dass ich mich irgendwann nicht mehr auf diese ganzen Beschreibungen der Personen und den Regeln der Welt konzentrieren konnte. Die hilfreich sind um alles zu verstehen und sich ein genaues Bild machen zu können, aber manchmal trotzdem einfach zu sind viel. Dann ist es auch schon mal vorgekommen das ich an einer spannenden Stelle war und mich einfach nicht mehr erinnern konnte wieso das jetzt alles passiert. Also zurückblättern und nochmal lesen. Trotzdem finde ich das Buch gut. Nicht sehr gut, denn wie gesagt ich hab mich ziemlich schwer damit getan aber es gab Dinge die mich einfach begeistern konnten. Es gibt viele echt Abartige Wesen und die sind so gut beschrieben, dass mir hin und wieder etwas mulmig zu Mute war. Dann diese ganze Welt, die Regeln mit denen die Menschen und anderen Wesen auskommen müssen und dann diesen ganzen Besonderheiten und Geheimnisse bei den verschiedenen Arten. Manchmal etwas viel, aber trotzdem gut durchdacht und ausgearbeitet. Und Kate, sie ist die interessanteste Person in dem ganzen Buch, weil sie zu niemandem gehört und ihre eigenen Geheimnisse hat über die niemand etwas genaues zu wissen scheint. Sie regelt Dinge lieber auf ihre Art und lässt sich nicht so einfach Befehle erteilen. Trotzdem ist sie nicht meine Lieblings Person, obwohl ich ihren ziemlich Trocken Humor wirklich mochte, genau wie ihre sehr selbstbewusste Art. Meine absolute, Lieblings Person ist natürlich Curran, der mir nicht oft genug vorkommt. Gut, es hätte vermutlich nicht gepasst ihn an mehr Stellen einzubringen aber ich mochte ihn eben am meisten. Er hat eine direkte Art, ist der Herr der Bestien und hat ein ziemlich großes Ego.
Was mir übrigens auch am Buch gefallen hat ist, dass die Gefühle nicht im Vordergrund stehen. Es wird am Ende angedeutet das im nächsten Band vermutlich mehr zwischen Curran und Kate passiert aber es ist nicht so wichtig. In manchen Büchern kommt die Beziehung zwischen zwei Personen am Ende so erzwungen rüber, weil die Dinge einfach viel zu schnell gehen. Das ist hier nicht der Fall. Es wird sich einfach Zeit gelassen und die beiden lernen sich in diesem Band erst ein wenig kennen und sind sich noch nicht so sicher was sie von einander halten sollen. Was ziemlich realistisch ist.

Ein gutes Buch, dass mich trotz ein paar Problemen überzeugen konnte.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Die Herren der Unterwelt 6 - Schwarze Lügen

Er darf alles, nur eines ist ihm bei Todesqualen verboten:
die Wahrheit zu sagen.

Inhalt: Gideon trägt denn Dämon Lüge in sich, dadurch kann er zwar niemals die Wahrheit sagen, jedoch erkennt er auf Anhieb jede Lüge. Außer bei Scarlet, die den Dämon Albträume in sich trägt. Als sie ihm erzählt, dass sie verheiratet sind, kann sich weder daran erinnern sie geheiratet haben, noch an sie und er kann  nicht sagen ob sie die Wahrheit sagt oder Lügt, etwas das ihm noch nie passiert ist. Was er jedoch weiß ist, dass er sie besitzen will und das er sich noch nie so sehr gewünscht hat, die Wahrheit zu sagen. Doch ein dunkler Schatten schwebt über den beiden und Gideon muss herausfinden wieso er sich nicht mehr an sie erinnern kann....

Meinung:  Gideon ist meine Lieblingsperson in der Reihe, deswegen war ich am Anfang etwas misstrauisch. Ich wäre schrecklich enttäuscht gewesen wenn er nicht eine tolle Geschichte bekommen hätte, aber zum Glück hat er sie bekommen. Es fing schon gut an, in dem Gideon einen Plan entwirft wie er Scarlet für sich gewinnen kann und gleichzeitig mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren kann. Aber Scarlet lässt sich nicht so leicht verführen denn sie hat Jahrhunderte lang auf Gideon gewartet und dann zu erfahren das er etwas mit anderen Frauen hatte und sich nicht an sie erinnern kann, hat ihr das Herz gebrochen. So weit so gut. Es ist ziemlich traurig was Scarlet, Gideon alles eröffnet und die Dinge die man von ihr erfährt, sind auch nicht besonders schön. Was mich nur noch mehr an das Buch gefesselt hat und mich dazu gebracht hat es nicht mehr aus der Hand zu legen. Die Geschichte hat sich immer weiter zu gespitzt und mich immer wieder überrascht. Es sind Dinge passiert mit denen man einfach nicht gerechnet hat und die trotzdem nicht unglaubwürdig waren. Und dann war ich am Ende und wirklich nicht enttäuscht. Man hatte einen besseren Einblick in Gideons Welt, was in für mich noch sympathischer gemacht hat. Er ist nett, loyal, unglaublich sympathisch und hat seinen ganz eigenen Humor. Scarlet ist taff, dickköpfig, stur und trotzdem irgendwie sympathisch. Man kann verstehen warum sie eine eher misstrauische Person ist und wieso sie Gideon nicht an sich heran lassen will. Sie tut einem, ziemlich Leid denn sie hat den größten Teil ihres Lebens in Gefangenschaft verbracht und ihre eigene Mutter hat immer wieder versucht sie zu töten, da sie eifersüchtig auf ihre Schönheit war.

Ein tolles Buch, dass mich nicht enttäuscht hat und seinen Vorgänger in nichts Nachsteht.

Reihe:
Die Herren der Unterwelt 1 - Schwarze Nacht

Die Herren der Unterwelt 2 - Schwarzer Kuss
Die Herren der Unterwelt 3 - Schwarze Lust
Die Herren der Unterwelt 4 - Schwarzes Flüstern

Die Herren der Unterwelt 5 - Schwarze Leidenschaft

Die Herren der Unterwelt 6 - Schwarze Lügen

Dienstag, 15. Oktober 2013

Ein bisschen Kowalski gibt es nicht

Moment mal - die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der
Sportsbar, ihren aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt,
erlebt er gleich mehrere Überraschungen. Die erste: Das
Opfer, Beth Hansan, ist sauer auf ihn, statt ihm dankbar 
zu sein. Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich
ihr Boss! Und dank Kevin ist sie jetzt ihren Job los. Die
zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder - was in 
einem heißen One-NightStand endet. Die dritte: Kevin
wird Daddy! Und die vierte Überraschung: Beth denkt
gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen. Aber Kevin
nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der
zuerst am Ziel ankommt. Und seines ist glasklar: Beth,
Baby und Flitterwochen.

Meinung: Ich hab wirklich lange gewartet um dieses Buch anzufangen. Das war echt ein Riesen Fehler! Denn genau wie sein Vorgänger "Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich" konnte mich das Buch ziemlich schnell in seinen Bann ziehen. Und trotzdem musste ich immer wieder unterbrechen, weil ich sehr viel für die Schule machen musste und einfach nicht weiter in dem Buch gekommen bin. Was wirklich frustrierend war, denn das Buch ist so schön. Am Anfang habe ich das eigentlich nicht erwartet. Klar es war lustig und interessant, aber im Lauf der Geschichte, ist es erst so richtig gut geworden, denn Kevin mich wirklich überrascht. Im ersten Band war er eher im Hintergrund und ich hätte nicht Gedacht das er so...ich will ja eigentlich nicht süß sagen, dass klingt nicht männlich genug, aber er ist so verdammt feinfühlig. Okay, das klang jetzt auch nicht wirklich männlich. Trotzdem, im Laufe des Buches hat er bewiesen das ihm Beth wirklich viel wert ist und er nicht nur etwas von ihr will weil sie Schwanger von ihm ist. Was sie natürlich nicht einsehen will. Das macht eigentlich auch den größten Teil der Geschichte aus, diesen hin und her zwischen den Beiden. Manchmal war das wirklich frustrierend, dann wieder lustig und einfach nur niedlich. Das hat sich auch bis zum Ende gehalten und ich fand es nicht mal nervig wenn Beth wieder so engstirnig war und einfach nicht glauben wollte, dass Kevin sie nicht nur will weil sie sein Baby bekommt. Was völlig Nachvollziehbar ist und trotzdem hat es mich hin und wieder aufgeregt, weil mir Kevin so leidgetan hat. Er war total sympathisch und meine Lieblingsperson in dem Buch. Beth war mir auch sympathisch und ich konnte ihr verhalten verstehen, aber weil sie so engstirnig war, was Kevin anging, hat sie mich hin und wieder aufgeregt.

Ein tolles Buch, das seinem Vorgänger in nichts Nachsteht.

Reihe:
Band 1: Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich
Band 2: Ein bisschen Kowalski gibt es nicht

Dienstag, 24. September 2013

The Darkest London - Kuss des Feuers

Ein düsterer Fluch liegt über ihrer Liebe

Inhalt: Es ist 1881 und die junge Miranda Ellis soll Lord Archer heiraten, Lord Archer den Schrecklichen, denn Mann mit der Maske. Trotz ihres anfänglichen Widerwillens willigt sie schließlich, ein Ihn zu heiraten. Zu ihrer Überraschung fühlt sie sich zu Lord Archer hingezogen, obwohl sie nicht einmal weiß, wie er unter seiner Maske aussieht. Doch bald beginnt eine grausame Mordserie in London und Lord Archer ist der Hauptverdächtige. Miranda glaubt an seine Unschuld, doch er verbringt mehr als sein Gesicht vor ihr. Was Lord Archer jedoch nicht weiß ist, dass Miranda auch Geheimnisse vor ihm hat.

Meinung: Erst mal will ich sagen, dass ich dieses Buch einfach wunderschön finde. Das Cover springt einem sofort ins Auge und ist etwas Besonderes. Aber man soll ein Buch ja nicht nach dem Einband beurteilen. Die Geschichte beginnt mit der ersten Begegnung zwischen Miranda und Archer nur, dass Miranda nicht weiß, wenn sie vor sich hat und Archer fühlt sich zu dem eigensinnigen und mutigen Mädchen, dass vor nichts Angst zu haben scheint, hingezogen. Natürlich treffen sie sich danach erstmal, nicht mehr den die eigentliche Geschichte spielt drei Jahre später. Archer hält bei Mirandas Vater um ihre Hand an. Was auf eine ziemlich merkwürdige Art romantisch ist, denn er hat ein Mädchen, das er einmal, vor drei Jahren, gesehen hat, einfach nicht vergessen können und der Gedanke an sie, hat seine schreckliche Einsamkeit ein wenig erträglicher gemacht. Er wird nämlich durch seine Maske von allen gemieden und die Gesellschaft verachtet ihn für seine bloße Existenz. Diese Sachen stören Miranda jedoch nicht, denn sie sieht mehr als die ewig grinsende Karnevalsmaske und versteht ihn. Sie leidet nämlich durch ihre besondere Gabe. Sie kann Feuer erschaffen und kontrollieren. Diese Gabe hat ihr nicht nur die Kindheit schwer gemacht, sondern auch dafür gesorgt, dass das Lagerhaus ihres Vaters verbrannt ist und er somit die Hälfte seines Reichtums verloren hat. Zum Glück taucht ihr Vater nur kurz im Buch auf, denn er ist ein richtiges Scheusal. Er gibt Miranda die Schuld dafür, dass er Bankrott gegangen ist, und hat ihr das Leben zur Hölle gemacht. Im Laufe der Geschichte lernt man noch andere Personen kennen die mir auch nicht ganz geheuer waren. Beim Lesen haben sich außerdem die Fragen gehäuft, darüber was nun hinter den Morden steckt und was Archer noch alles verheimlicht. Es ist mir so vorgekommen als würde auf jede Frage, die man beantwortet bekommt, eine neue folgen und man hat im Laufe des Buches so viel Personen als potenzielle Mörder im Verdacht und trotzdem bin ich bis zum Schluss nicht drauf gekommen, wer es wirklich ist und als alles schließlich aufgeklärt wurde, war ich einfach überrascht. Ich habe nicht mit dieser Person als Mörder gerechnet und die ganzen Hintergründe für die Morde, darauf wäre ich nie gekommen. Die Geschichte hat mich einfach überrascht und mich wirklich erstaunt zurückgelassen, was vielleicht auch daran lag, dass ein paar meiner Fragen nicht beantwortet wurden, außerdem ist mir erst am Schluss klar geworden was ich nun von dem Buch halten soll. Ich will jetzt zum Schluss aber auch etwas sagen das mich gestört hat: Archer hat sich manchmal viel zu weich verhalten. Ja er ist sehr einsam und hat viel durchgemacht, aber verdammt noch mal er ist ein Mann. Hin und wieder mal mutig zu sein und ins kalte Wasser springen hätte ihm auch nicht geschadet. Ich finde, dass Miranda  sehr viel mehr Mut bewiesen hat und sich auch besser verhalten hat als er.

Eine interessante Geschichte, die Lust auf den zweiten Band macht.

Dienstag, 17. September 2013

Artikel 5

Die Moralstatuten der
Vereinigten Staaten von Amerika


Artikel 1
Die Vereinigten Staaten erkennen die Amerikanische Kirche
als offizielle Religion an.

Artikel 2
Literatur und andere unmoralische Medien
sind verboten. Ihr Besitz, Erwerb und Verkauf
ist strengstens untersagt.

Artikel 3
Eine vollständige Familie besteht aus einem Mann,
einer Frau und mindestens einem Kind.

Artikel 4
Die traditionellen Geschlechterrollen müssen eingehalten
werden.

Artikel 5
Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als
Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.

WIRST DU DICH FÜGEN?

Inhalt: Ember hat sich so gut sie konnte an die Moralstatuten gehalten, auch wenn ihre Mutter sie nicht ganz so ernst genommen hat. Doch ihre bloße Existenz ist ein Verstoß gegen Artikel 5 und schließlich wird sie von der MM verhaftet, genau wie ihre Mutter. Ausgerechnet Chase, der Junge den sie einmal geliebt hat, verhaftet sie und ihre Mutter. Als sie schließlich in die Besserungsanstalt eingeliefert wird, kann sie nur noch daran denken zu fliehen und ihre Mutter wieder zu finden aber wie soll sie das Anstellen?

Meinung: Schwer zu beschreiben was ich von dem Buch halten soll. Die Geschichte ist gut durchdacht und gut umgesetzt. Ich finde, dass diese Vorstellung der Zukunft gar nicht so abwegig ist, was mich ein bisschen beunruhigt. Trotzdem gab es Stellen, an denen es mir schwergefallen das Buch nicht einfach wegzulegen und etwas anderes zu lesen. Was nicht daran lag, dass es langweilig war, sondern weil manche Dinge einfach vorhersehbar gewesen sind und weil Ember mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen ist. Mir ist ja klar, dass sie eine schwere Zeit durchgemacht hat und das alles wirklich viel für einen Menschen ist aber an manchen Stellen kam sie mir wirklich einfach dumm vor. Ich will jetzt nicht Spoilern sonst würde ich schreiben, was mich so aufgeregt hat, also sage ich nur so viel: Manchmal sollte man der Person, die alles für einen aufgegeben hat, schon vertrauen. Gott sei Dank, gab es nicht so viele Stellen, an denen das passiert ist. Der größte Teil des Buches war spannend und konnte mich auch überraschen. Es ist eine schöne und gleichzeitig traurige Geschichte die einen immer wieder in seinen Bann zieht, auch wenn es Stellen gibt, an denen Ember einen einfach zur Weißglut getrieben hat. Eigentlich ist sie nämlich eine ziemlich sympathische Person, die alles für ihre Mutter tun würde, egal was es kostet. Zugleich ist das aber auch ihre größte Schwäche. Chase ist ziemlich verschlossen und trotzdem konnte er mich voll und ganz von sich überzeugen. Weil er loyal ist und weil er das was ihm wichtig ist, mit allen Mitteln beschützen will, auch wenn er manchmal übers Ziel hinaus schießt (was mich überhaupt nicht gestört hat, da man den Gedanken der dahinter steckte gut verstehen konnte).

Alles in allem, ein gutes Buch, auch wenn es kleine Schwächen hat.

Dienstag, 10. September 2013

Eternal Riders - Ares

Fällt er, so fällt auch alles
gute in der Welt...

Inhalt: Ares, oder uns besser bekannt als Krieg, ist der zweite Reiter der Apokalypse und hat ein Problem: Als das Siegel seines Bruders Reseph bricht, läuten dessen Seuchen nicht nur Armageddon ein, sondern er will auch dafür sorgen das die Siegel seiner Geschwister brechen. Eines wird Ares schnell klar: Reseph hat es zuerst auf sein Siegel abgesehen und nun müssen er, Lioms und Thanatos, seinen Agimortus, den Auslöser für seinen Siegel Bruch, finden. Bei dieser Suche begegnet Ares Cara und diese fasziniert ihn vom ersten Augenblick an. Doch sie sieht mehr als ihm lieb ist. Sie scheint unter seinen harten Panzer zu sehen und den Mann zu erkennen. Was er jedoch nicht weiß, ist das Cara kein normaler Mensch ist sondern eine besondere Gabe besitzt und das sie, ohne es zu wissen, nun für immer in die Übernatürliche Welt verstrickt ist...

Meinung: Am Anfang dachte ich das es in diesem Buch einfach nur, um die Reiter der Apokalypse und ihre Probleme geht und das es ganz interessant sein könnte. Was die ersten hundert Seiten auch der Fall war, es war interessant und ganz nett aber noch nicht das Wahre. Dann ist es plötzlich besser geworden. Die Geschichte hat langsam fahrt aufgenommen und es wurde deutlich interessanter. Ich hab bis jetzt noch nie etwas von Larissa Ione gelesen und ich bereue es wirklich. Wenn ihre andern Bücher so gut sind, wie das hier, dann habe ich wirklich etwas verpasst. Auch wenn der Anfang etwas seicht war, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Bis dann plötzlich alles auf einen Schlag passieren zu scheint. Cara kann nicht mehr in der normalen Welt leben, denn sie ist an ein dunkles Wesen gebunden, sie wird angegriffen, Ares rettet sie und nimmt sie mit zu sich. Ungefähr ab dieser Stelle wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es wurde besser und besser und plötzlich, war ich am Ende. Ich hab wirklich nicht damit gerechnet das es mich noch so umhaut und was noch alles passiert. Einfach beeindruckend. Ich will jetzt nicht nur die anderen Teile von Eternal Riders lesen sondern auch die Demonica Bücher. Einfach aus dem Grund das, mich Larissa Ione mit Ares wirklich überzeugen konnte und auch weil einige der Personen die in diesem Buch verkommen sind, aus Demonica sind und diese Personen waren interessant und jetzt möchte ich mehr von ihnen lesen. Und nun zu den Hauptpersonen: Ares war, an manchen Stellen wirklich ein Arsch. Man sollte aber von Krieg nun wirklich nicht erwartet das er feinfühlig ist. Mich hat es aus diesem Grund auch überrascht das es Stellen gab, die das Gegenteil bewiesen haben und gezeigt haben, dass auch so eine Art Herz unter seinem Panzer schlägt, was ihn einfach sympathisch gemacht hat. Genau wie die Tatsache das er seine Familie wirklich Liebt und das er viel mehr als ein Krieger ist. Cara war am Anfang eher ein verängstigtes Mädchen, dass aber hin und wieder gezeigt hat, dass sie ziemlich stur ist und im Laufe des Buches ist sie wirklich über sich hinaus gewachsen. Sie ist von der traumatisierten Frau, zu einer starken, sympathischen und selbstbewussten Frau geworden.

Trotz eines eher mäßigen Anfangs, konnte mich das Buch vollkommen überzeugen.

Dienstag, 3. September 2013

Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten

Was würdest du dir wünschen,
wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst,
damit dein Wunsch in Erfüllung geht?

Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür
gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?

Wie würdest du dich fühlen, wenn du
den falschen Mann liebst, er aber die Antwort
auf alle deine Fragen ist?

Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist.
Doch dann kommt es zu einer Begegnung,
die alles verändert...

Meinung: Ich hab keine Ahnung, wie ich den Inhalt dieses Buches mit eigenen Worten beschreiben könnte, ohne zu viel zu verraten. Wirklich, es ist einfach unglaublich. Nicht nur die Gestaltung des Buches ist unglaublich und einzigartig, sondern auch die Figuren. Allein schon die Beschreibung der Chimären, einfach Wow. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, einfach weil diese Welt und die Schauplätze so schön sind und perfekt zur Geschichte passen. Dann ist da noch dieser Kontrast zwischen Karous zwei Leben, das in der Menschenwelt und das, bei ihrer Arbeit bei dem Wunschhändler Brimstone. Denn Karou ist in ihrem "normalen" Leben eine einfache Kunststudentin mit einer blühenden Fantasie und blauen Haaren. Und in ihrem anderem... jemand der Zähne von Händlern in aller Welt holt und sich fühlt als würde etwas fehlen, dass sie nicht benennen kann. Außerdem besteht ihre Familie aus Chimären. Darum geht es eigentlich in den ersten 100 Seiten und dann tauchen sie auf. Die "Engel". Zuerst hat man keine Ahnung, was sie da machen und warum sie überall schwarze Handabdrücke auf Türen hinterlassen. Ungefähr da wird die Geschichte immer interessanter, was vielleicht an diesem speziellen "Engel" Akiva liegt. Man will einfach herausfinden, was es mit ihm auf sich hat und wer Karou eigentlich ist. Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und die Geschichte hat so viele Wendungen und man kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert. Man fiebert mit den Beiden mit, hofft, dass alles gut wird, und dass es ein Happy End gibt. Ehe man sich versieht, ist man dann am Ende. Und dieses Ende ist überraschend, nicht auf die gute Art überraschend und ich habe es zweimal gelesen, damit ich mir sicher sein konnte, dass ich wirklich nichts falsch verstanden habe. Ich habe wirklich nicht mit diesem Ende gerechnet, und obwohl es kein gutes Ende hat, macht dieses Buch einfach Lust auf mehr. Mehr von diesen magischen Orten, diesem fesselnden Schreibstil und der Geschichte von Karou und Akiva.

Ein fesselndes Buch, das einen mit seinen magischen Orten und der interessanten Geschichte in seinen Bann zieht.

Autor: Laini Taylor hat bereits drei Romane veröffentlicht. Sie hat Literatur und Kunst studiert und lebt in Portland, Oregon mit Ehemann und Tochter Clementine.