Freitag, 20. Dezember 2013

Seelensünde

In der Unterwelt herrscht Sutekh, Gott über Chaos und Verderben.
Die Welt der Menschen wird von den Isistöchtern behütet. Aber die
ewige Ordnung gerät in Gefahr...

Inhalt: Alastor Krayl, ist ein wasch echter englisch Gentleman und dazu ein Seelensammler. Eine unwiderstehliche Mischung. Auf seiner Suche, nach dem Mördern seines Bruders Lokan, begegnet er Naphré Kurata, die seinem Charme kaum wiederstehen kann. Jedoch, soll er ihre Seele gegen eine andere tauschen, die ihn zu den Mördern seines Bruders führen könnte. Doch, mit jedem Augenblick den sie gemeinsam verbringen, fällt Alastor seine Aufgabe zunehmend schwerer.

Meinung: Was soll ich sagen? Ich mag diese Reihe bis jetzt wirklich. Das Buch hat gut Angefangen und konnte mich bis zum Ende fesseln. Mir fällt es ehrlich gesagt etwas schwer zu beschreiben wieso mir das Buch so gefallen hat. Die Geschichte hat gut Angefangen.  Alastor begegnet auf seiner Suche nach Informationen, Naphré und ist natürlich von ihr Fasziniert, was ihn nicht sonderlich interssiert, denn für ihn ist es wichtiger die Gesuchten Informationen zu bekommen. Als er sie schließlich dabei erwischt wie sie die Leiche eines Mannes vergräbt, dessen schwarze Seele ihm helfen kann die Mörder von Lokan zu finden, lässt er sie die Arbeit machen und die Leiche ausgraben. Was nicht wirklich zu einem echten Gentleman passt. Als er jedoch die Seele hat und herausfindet, dass er sie nicht behalten kann und sein Vater deswegen Naphrés Seele zum Tausch anbietet. Er kehrt zu ihr zurück und beginnt immer mehr für sie zu empfinden. Dabei hat man natürlich immer wieder seinen Inneren Kampf, denn ich wirklich interessant fand. Egal wie oft er versucht hat zu vergessen, warum er eigentlich bei ihr ist, es ist immer wieder an die Oberfläche gekommen und er weiß das er ihr sagen sollte was los ist, bringt es aber nicht über sich. In diesen Momente wusste ich nicht ob ich Alastor hasse oder er mir einfach leid tut, denn er muss sich zwischen seinem Bruder und dem Mädchen entscheiden das er lieben könnte. Natürlich war Naphré auch nicht ohne, denn sie hat ihre eigenen Geheimnisse und die einen immer wieder beschäftigen. Man will wissen wieso sie ihre Seele verkauft hat oder was sie so besonders macht, dass ein Todesgott sie in seinem Reich zu sehen wünscht. Alastor und sie sind beide sehr sympathische Personen, wenn sie wollen und konnten mich mit der interessanten Geschichte und dem flüssigen Schreibstil einfach von dem Buch überzeugen.

Ein toller zweiter Band, der Lust auch mehr macht.

Reihe:
Band 1 - Herzenssünde
Band 2 - Seelensünde.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Herzenssünde

In der Unterwelt herrscht Sutekh, Gott über Chaos
und Verderben. Die Welt der Menschen wird von den
Isistöchtern behütet. Aber die ewige Ordnung gerät
in Gefahr...

Inhalt: Dagan Krayl ist nicht nur ein Seelensammler sondern ein Sohn des Sutekh. Nach dem sein Bruder ermordet wurde, ist es seine wichtigste Aufgabe dessen  Mörder zu finden. Bei seiner Suche begegnete er Roxy wieder, einer Frau der er vor 11 Jahren das Leben gerettet hat und seit dem nicht mehr vergessen konnte. Roxy konnte den Seelensammler auch nicht vergessen, jedoch ist sie nun eine Isistochter, seine erklärte Feindin...

Meinung: Ich hab ziemlich lang an dem Buch gesessen, was nicht daran gelegen hat das es langweilig ist und mir die Geschichte nicht gefallen hat, sondern weil ich krank war. Da konnte ich mich einfach nicht auf das Buch konzentrieren, was echt schade ist, da mir die Geschichte wirklich gefallen hat und die Charaktere wirklich interessant waren. Am Anfang hat man die Begegnung zwischen Roxy und Dagan und dann gehen sie auseinander ohne, dass sie es wirklich wollen. Danach hat man immer die Wechselnde Sicht des Erzählers während jeder seinen Pflichten nachkommt und trotzdem immer wieder an den, anderen Denken muss. Beide wissen, dass sie  nicht zusammen sein dürfen, weil Dagan ein Seelensammler ist und Roxy eine Sterbliche und dazu noch eine Isistochter. Schließlich treffen sie wieder aufeinander weil beide Informationen haben, die zu Lokans Mörder führen könnten, jedoch kann keiner von beiden, wirklich etwas damit Anfangen.
Die Geschichte mit dem Mord von Dagans Bruder, Lokan,  ist interessant und ziemlich...überraschend. Sie hat auch ihren ganz eigenen Humor und der war einfach genial. Trotzdem hab ich einen Kritikpunkt. Mir war die Geschichte nicht spannend genug. Eigentlich stört es mich so etwas ja nicht, aber in diesem Fall hätte sie einfach etwas ausgeprägter sein sollen. Das hat der Geschichte jetzt nicht wirklich geschadet aber sie fehlt einem einfach. Dann wäre da noch das offene Ende, es stört mich nicht. In den nächsten Bändern wird sich alles sicherlich  zuspitzen und so aber ich will jetzt wissen wer der Mörder ist und ob sie Lokan zurückholen können! Er ist anscheinend ein ziemlich netter Typ und verdient es nicht das man ihn in völlig hilflos in der Unterwelt umherwandern lässt! Dagan ist eine ziemlich sympathische Person. Wie kann man einen Mann der dir das Herz einfach aus der Brust reißen kann und die Seele an seinen Vater verfüttert nicht sympathisch finden? Er hat eine gute Ader und ist ziemlich arrogant. Roxy ist selbstbewusst, stur und manchmal etwas neben der Spur ist. Aber hey, ihr lässt man das gerne durchgehen weil sie ziemlich interessant ist und einem manchmal Angst einjagen kann.

Ein interessantes Buch, das Lust auf mehr macht.

Dienstag, 19. November 2013

Mythos Academy 4 - Frostglut

Mein Name ist Gwen Frost, und ich bin
offiziell das Date des heißesten Jungen der Mythos
Academy. Doch nicht die Schnitter des Chaos
machen mir diesmal einen Strick durch die
Rechnung, sondern ausgerechnet Logans Vater!

Inhalt: Loki ist frei und als wäre das nicht schon schlimm genug will man Gwen jetzt die Schuld daran geben. Das Protektorat verhaftet sie und stellt sie vor der Schule zur Schau. Jetzt hassen sie alle, obwohl sie grade jetzt mehr Unterstützung den je braucht, denn jemand im Protektorat ist ein Schnitter und unterstütz Lokis Champion. Zum Glück stehen ihre Freunde und Logan ihr weiterhin zur Seite, aber können sie, sie diesmal auch retten?

Meinung: Ach, es gibt so viel schöne Dinge die ich über dieses Buch sagen kann. Dass es einen wunderbaren flüssigen Schreibstil hat, genau wie seine Vorgänger. Das ich am Ende, endlich mal wieder überrascht war. Dass ich es wunderbar finde das Gwen und Logan endlich ein Paar sind und das, dieses Buch einfach toll aussieht. Aber es gibt auch Sachen die mich aufgeregt haben. Am Anfang bin ich nicht so gut in das Buch rein gekommen, dass kann daran liegen das ich einfach nicht verstanden habe wieso das Protektorat so ungerecht zu Gwen war und es ihnen egal war wie viele Leute ihre Unschuld bezeugen konnte, sie war für sie natürlich Schuldig. Am Ende ist dann zwar klar gewesen wieso das so war, aber mal ehrlich. Was ist das für ein System? Klar, Gwen war daran beteiligt das Loki befreit wurde, ABER sie wurde dabei fast getötet und hat doch in den vorherigen Bändern ja Gegen die Schnitter gekämpft und das müsste eigentlich dafür Sprechen das sie kein Schnitter ist. Leider ist das nicht der Fall und alles Gute was sie getan hat wird noch mal gegen sie verwendet und so hingestellt als hätte sie Unschuldige getötet und versucht ihre Freunde gleich dazu. Dann ist auch  die ganze Schule gegen sie. Ich verstehe ja warum die alle sauer auf die sind, trotzdem ist das etwas hart und dann sind die meisten Lehrer nicht besser und ignorieren lieber wie Gwen bedroht und beleidigt wird. Ihr versteht sicher warum ich etwas...wütend beim Lesen war. Trotzdem finde ich das Buch toll, was nicht dran liegt das mein Lieblingsperson, Nickamedes, endlich mal seine Gute Seite Gezeigt hat, sondern auch weil es mich trotz allem immer wieder überrascht hat. Es war anders als die vorherigen Bänder und ich habe selten so sehr bei einem Buch mitgefiebert und ich war mir nicht ganz sicher was am Ende mit Gwen passiert und das  Ende.  Ich war überrascht, wütend und traurig. Gwen ist wirklich über sich hinaus gewachsen und sie hat niemals aufgegeben. Nicht als sie vor Gericht gestellt worden ist und nicht als die ganze Schule gegen sie war. Dass ihre Freunde auch weiterhin zu ihr gehalten haben ist echt toll. Logan hat mich am Ende zwar...wütend gemacht. Ich mag ihn echt total und finde er ist eine wunderbare sympathisch Personen, trotzdem fand ich ihn da etwas schwach. Und jetzt zu etwas das ich schon die ganze Zeit loswerden wollte. Die aller Schlimmste Person in diesem Buch war für mich Logans Vater. Wirklich, dafür das er niemand von den Bösen ist, war er echt scheiße. Er hat mich sogar so sehr aufgeregt das ich mir vorgestellt habe, wie ich ihn teere und federe und dann eine Meute Jagdhunde auf den Hals hetze um ihn aus diesem Buch zu bekommen! Trotzdem, ist er mir am Ende dann nahe Gegangen und jetzt finde ich ihn sogar ein ganz klein wenig okay.

Ein tolles Buch, das mich trotz ein paar Kritikpunkten überzeugen konnte.

Reihe:
Band 1 - Mythos Academs 1 - Frostkuss
Band 2 - Mythos Academy 2 - Frostfluch

Band 3 - Mythos Academy 3 - Frostherz

Band 4 - Mythos Academy 4 - Frostglut

Sonntag, 17. November 2013

Neuzugänge

Hey. So, nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein paar Neuzugänge.

Lockwood&Co. - Die seufzende Wendeltreppe
Angelfall - Fürchtet euch nicht
Rette mich vor dir
Mythos Academy IV - Frostglut
Eine Lady zu gewinnen...
Engel der Dunkelheit - Ewiger Schwur
Herzenssünde
Seelensünde
 Zwischen den Welten - Days of Blood an Starlight
Geheime Versuchung


LG Lea

Dienstag, 12. November 2013

Forever - Das ewige Mädchen

 Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie in der Kleinstadt nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie aber schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an - der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen und dunkle Gestalten treten in ihr Leben. Eine von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist...

Meinung: Ziemlich schwer zu sagen was ich jetzt genau von diesem Buch halte. Zuerst mal muss ich sagen, dass es einfach toll aussieht. Ich liebe das Cover und ich wünschte ich wäre genauso begeistert von dem Buch selbst. Bis zur Hälfte hat sich das Buch für mich ziemlich gezogen. Die Geschichte an sich war ja ganz interessant und ich fand Sophia ziemlich sympathisch und konnte sie auch verstehen. Trotzdem war die Geschichte  langatmig und jemand hat mir einfach immer wieder zu genervt. Charles. Er hatte etwas von einem nervigen Mädchen das sich einfach nicht entscheiden kann, ob sie etwas mit dem Jungen den sie mag anfangen soll oder nicht. Ich meine, er ist ein paar Jahrhunderte alt und dann braucht er etwas Zeit um mit all dem klar zu kommen, weil das zu viel für ihn ist. Ist klar. Sophia hat es ja gar nicht schwer damit, weil sie bis vor kurzem gar nichts von seiner Welt wusste. Ich kann mich nicht dran Erinnern das mir in einem Buch, die Protagonistin mal sympathischer war als der Männliche Part. Aber dieses Buch hat es geschafft. Nach dem ich die Hälfte gelesen habe wurde es aber besser und sogar Charles ist mir nicht mehr auf die Nerven gegangen. Das Buch war trotzdem nicht herausragend aber ich wurde immer wieder überrascht und Dinge die für mir am Anfang ziemlich unlogisch erschienen, wurden so erklärt, dass sie Sinn ergeben haben. Sogar Charles konnte ich etwas besser verstehen. Am Ende war ich überraschend zufrieden. Obwohl der Anfang mich ziemlich gestört hat, konnte das Buch mich doch noch Überzeugen. Etwas das  mir allerdings bis zum Schluss gefehlt, hat war Humor. Klar, es ist eine ernste Geschichte, aber wenigstens ein oder zwei Witze einzubauen wäre doch nicht zu viel gewesen.
Sophia ist eine ziemlich sympathische Person gewesen die recht gut mit ihrer Situation umgegangen ist und man konnte verstehen wieso sie anderen gegenüber eher zurückhalten ist. Sie ist nicht normal und sie steht auch dazu. Charles ist mir am Anfang ziemlich unsympathisch gewesen, aber irgendwann hat er es dann doch geschafft das ich ihn nicht mehr ganz so grauenvoll wie am Anfang gefunden habe.

Trotz des eher langweiligen Anfangs, ein gutes Buch.

Hier kann man das Buch kaufen.

Danke an Blogg dein Buch und Darkiss für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 5. November 2013

Stadt der Finsternis - Nacht der Magie

Kate Daniels verdient ihr Geld damit, die Auswüchse
der magischen Wellen, die Atlanta von Zeit zu Zeit
heimsuchen, aufzuspüren und zu beseitigen. Ihr Leben
nimmt jedoch eine dramatische Wendung, als ihr
bester Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach
dem Täter stößt Kate auf Vampire und andere Finstere
Kreaturen. Hat womöglich der charismatische Curran,
der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit den 
verschwörerischen Umtrieben zu tun? 

Meinung: Ich habe wirklich lang an dem Buch gesessen. Es ist ein gutes Buch, es hat eine interessante Geschichte und es überrascht einen immer wieder, jedoch fand ich es etwas schwer zu lesen. Es kann sein das es daran lag, dass ich mich irgendwann nicht mehr auf diese ganzen Beschreibungen der Personen und den Regeln der Welt konzentrieren konnte. Die hilfreich sind um alles zu verstehen und sich ein genaues Bild machen zu können, aber manchmal trotzdem einfach zu sind viel. Dann ist es auch schon mal vorgekommen das ich an einer spannenden Stelle war und mich einfach nicht mehr erinnern konnte wieso das jetzt alles passiert. Also zurückblättern und nochmal lesen. Trotzdem finde ich das Buch gut. Nicht sehr gut, denn wie gesagt ich hab mich ziemlich schwer damit getan aber es gab Dinge die mich einfach begeistern konnten. Es gibt viele echt Abartige Wesen und die sind so gut beschrieben, dass mir hin und wieder etwas mulmig zu Mute war. Dann diese ganze Welt, die Regeln mit denen die Menschen und anderen Wesen auskommen müssen und dann diesen ganzen Besonderheiten und Geheimnisse bei den verschiedenen Arten. Manchmal etwas viel, aber trotzdem gut durchdacht und ausgearbeitet. Und Kate, sie ist die interessanteste Person in dem ganzen Buch, weil sie zu niemandem gehört und ihre eigenen Geheimnisse hat über die niemand etwas genaues zu wissen scheint. Sie regelt Dinge lieber auf ihre Art und lässt sich nicht so einfach Befehle erteilen. Trotzdem ist sie nicht meine Lieblings Person, obwohl ich ihren ziemlich Trocken Humor wirklich mochte, genau wie ihre sehr selbstbewusste Art. Meine absolute, Lieblings Person ist natürlich Curran, der mir nicht oft genug vorkommt. Gut, es hätte vermutlich nicht gepasst ihn an mehr Stellen einzubringen aber ich mochte ihn eben am meisten. Er hat eine direkte Art, ist der Herr der Bestien und hat ein ziemlich großes Ego.
Was mir übrigens auch am Buch gefallen hat ist, dass die Gefühle nicht im Vordergrund stehen. Es wird am Ende angedeutet das im nächsten Band vermutlich mehr zwischen Curran und Kate passiert aber es ist nicht so wichtig. In manchen Büchern kommt die Beziehung zwischen zwei Personen am Ende so erzwungen rüber, weil die Dinge einfach viel zu schnell gehen. Das ist hier nicht der Fall. Es wird sich einfach Zeit gelassen und die beiden lernen sich in diesem Band erst ein wenig kennen und sind sich noch nicht so sicher was sie von einander halten sollen. Was ziemlich realistisch ist.

Ein gutes Buch, dass mich trotz ein paar Problemen überzeugen konnte.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Die Herren der Unterwelt 6 - Schwarze Lügen

Er darf alles, nur eines ist ihm bei Todesqualen verboten:
die Wahrheit zu sagen.

Inhalt: Gideon trägt denn Dämon Lüge in sich, dadurch kann er zwar niemals die Wahrheit sagen, jedoch erkennt er auf Anhieb jede Lüge. Außer bei Scarlet, die den Dämon Albträume in sich trägt. Als sie ihm erzählt, dass sie verheiratet sind, kann sich weder daran erinnern sie geheiratet haben, noch an sie und er kann  nicht sagen ob sie die Wahrheit sagt oder Lügt, etwas das ihm noch nie passiert ist. Was er jedoch weiß ist, dass er sie besitzen will und das er sich noch nie so sehr gewünscht hat, die Wahrheit zu sagen. Doch ein dunkler Schatten schwebt über den beiden und Gideon muss herausfinden wieso er sich nicht mehr an sie erinnern kann....

Meinung:  Gideon ist meine Lieblingsperson in der Reihe, deswegen war ich am Anfang etwas misstrauisch. Ich wäre schrecklich enttäuscht gewesen wenn er nicht eine tolle Geschichte bekommen hätte, aber zum Glück hat er sie bekommen. Es fing schon gut an, in dem Gideon einen Plan entwirft wie er Scarlet für sich gewinnen kann und gleichzeitig mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren kann. Aber Scarlet lässt sich nicht so leicht verführen denn sie hat Jahrhunderte lang auf Gideon gewartet und dann zu erfahren das er etwas mit anderen Frauen hatte und sich nicht an sie erinnern kann, hat ihr das Herz gebrochen. So weit so gut. Es ist ziemlich traurig was Scarlet, Gideon alles eröffnet und die Dinge die man von ihr erfährt, sind auch nicht besonders schön. Was mich nur noch mehr an das Buch gefesselt hat und mich dazu gebracht hat es nicht mehr aus der Hand zu legen. Die Geschichte hat sich immer weiter zu gespitzt und mich immer wieder überrascht. Es sind Dinge passiert mit denen man einfach nicht gerechnet hat und die trotzdem nicht unglaubwürdig waren. Und dann war ich am Ende und wirklich nicht enttäuscht. Man hatte einen besseren Einblick in Gideons Welt, was in für mich noch sympathischer gemacht hat. Er ist nett, loyal, unglaublich sympathisch und hat seinen ganz eigenen Humor. Scarlet ist taff, dickköpfig, stur und trotzdem irgendwie sympathisch. Man kann verstehen warum sie eine eher misstrauische Person ist und wieso sie Gideon nicht an sich heran lassen will. Sie tut einem, ziemlich Leid denn sie hat den größten Teil ihres Lebens in Gefangenschaft verbracht und ihre eigene Mutter hat immer wieder versucht sie zu töten, da sie eifersüchtig auf ihre Schönheit war.

Ein tolles Buch, dass mich nicht enttäuscht hat und seinen Vorgänger in nichts Nachsteht.

Reihe:
Die Herren der Unterwelt 1 - Schwarze Nacht

Die Herren der Unterwelt 2 - Schwarzer Kuss
Die Herren der Unterwelt 3 - Schwarze Lust
Die Herren der Unterwelt 4 - Schwarzes Flüstern

Die Herren der Unterwelt 5 - Schwarze Leidenschaft

Die Herren der Unterwelt 6 - Schwarze Lügen

Dienstag, 15. Oktober 2013

Ein bisschen Kowalski gibt es nicht

Moment mal - die hübsche Lady da am Tresen wird
belästigt! Doch als Kevin Kowalski, Besitzer der
Sportsbar, ihren aufdringlichen Verehrer k.o. schlägt,
erlebt er gleich mehrere Überraschungen. Die erste: Das
Opfer, Beth Hansan, ist sauer auf ihn, statt ihm dankbar 
zu sein. Der Typ da auf dem Kneipenboden ist nämlich
ihr Boss! Und dank Kevin ist sie jetzt ihren Job los. Die
zweite: Nicht lange, und er sieht Beth wieder - was in 
einem heißen One-NightStand endet. Die dritte: Kevin
wird Daddy! Und die vierte Überraschung: Beth denkt
gar nicht daran, ihn in ihr Leben zu lassen. Aber Kevin
nimmt es sportlich. Gewinner ist schließlich der, der
zuerst am Ziel ankommt. Und seines ist glasklar: Beth,
Baby und Flitterwochen.

Meinung: Ich hab wirklich lange gewartet um dieses Buch anzufangen. Das war echt ein Riesen Fehler! Denn genau wie sein Vorgänger "Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich" konnte mich das Buch ziemlich schnell in seinen Bann ziehen. Und trotzdem musste ich immer wieder unterbrechen, weil ich sehr viel für die Schule machen musste und einfach nicht weiter in dem Buch gekommen bin. Was wirklich frustrierend war, denn das Buch ist so schön. Am Anfang habe ich das eigentlich nicht erwartet. Klar es war lustig und interessant, aber im Lauf der Geschichte, ist es erst so richtig gut geworden, denn Kevin mich wirklich überrascht. Im ersten Band war er eher im Hintergrund und ich hätte nicht Gedacht das er so...ich will ja eigentlich nicht süß sagen, dass klingt nicht männlich genug, aber er ist so verdammt feinfühlig. Okay, das klang jetzt auch nicht wirklich männlich. Trotzdem, im Laufe des Buches hat er bewiesen das ihm Beth wirklich viel wert ist und er nicht nur etwas von ihr will weil sie Schwanger von ihm ist. Was sie natürlich nicht einsehen will. Das macht eigentlich auch den größten Teil der Geschichte aus, diesen hin und her zwischen den Beiden. Manchmal war das wirklich frustrierend, dann wieder lustig und einfach nur niedlich. Das hat sich auch bis zum Ende gehalten und ich fand es nicht mal nervig wenn Beth wieder so engstirnig war und einfach nicht glauben wollte, dass Kevin sie nicht nur will weil sie sein Baby bekommt. Was völlig Nachvollziehbar ist und trotzdem hat es mich hin und wieder aufgeregt, weil mir Kevin so leidgetan hat. Er war total sympathisch und meine Lieblingsperson in dem Buch. Beth war mir auch sympathisch und ich konnte ihr verhalten verstehen, aber weil sie so engstirnig war, was Kevin anging, hat sie mich hin und wieder aufgeregt.

Ein tolles Buch, das seinem Vorgänger in nichts Nachsteht.

Reihe:
Band 1: Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich
Band 2: Ein bisschen Kowalski gibt es nicht

Dienstag, 24. September 2013

The Darkest London - Kuss des Feuers

Ein düsterer Fluch liegt über ihrer Liebe

Inhalt: Es ist 1881 und die junge Miranda Ellis soll Lord Archer heiraten, Lord Archer den Schrecklichen, denn Mann mit der Maske. Trotz ihres anfänglichen Widerwillens willigt sie schließlich, ein Ihn zu heiraten. Zu ihrer Überraschung fühlt sie sich zu Lord Archer hingezogen, obwohl sie nicht einmal weiß, wie er unter seiner Maske aussieht. Doch bald beginnt eine grausame Mordserie in London und Lord Archer ist der Hauptverdächtige. Miranda glaubt an seine Unschuld, doch er verbringt mehr als sein Gesicht vor ihr. Was Lord Archer jedoch nicht weiß ist, dass Miranda auch Geheimnisse vor ihm hat.

Meinung: Erst mal will ich sagen, dass ich dieses Buch einfach wunderschön finde. Das Cover springt einem sofort ins Auge und ist etwas Besonderes. Aber man soll ein Buch ja nicht nach dem Einband beurteilen. Die Geschichte beginnt mit der ersten Begegnung zwischen Miranda und Archer nur, dass Miranda nicht weiß, wenn sie vor sich hat und Archer fühlt sich zu dem eigensinnigen und mutigen Mädchen, dass vor nichts Angst zu haben scheint, hingezogen. Natürlich treffen sie sich danach erstmal, nicht mehr den die eigentliche Geschichte spielt drei Jahre später. Archer hält bei Mirandas Vater um ihre Hand an. Was auf eine ziemlich merkwürdige Art romantisch ist, denn er hat ein Mädchen, das er einmal, vor drei Jahren, gesehen hat, einfach nicht vergessen können und der Gedanke an sie, hat seine schreckliche Einsamkeit ein wenig erträglicher gemacht. Er wird nämlich durch seine Maske von allen gemieden und die Gesellschaft verachtet ihn für seine bloße Existenz. Diese Sachen stören Miranda jedoch nicht, denn sie sieht mehr als die ewig grinsende Karnevalsmaske und versteht ihn. Sie leidet nämlich durch ihre besondere Gabe. Sie kann Feuer erschaffen und kontrollieren. Diese Gabe hat ihr nicht nur die Kindheit schwer gemacht, sondern auch dafür gesorgt, dass das Lagerhaus ihres Vaters verbrannt ist und er somit die Hälfte seines Reichtums verloren hat. Zum Glück taucht ihr Vater nur kurz im Buch auf, denn er ist ein richtiges Scheusal. Er gibt Miranda die Schuld dafür, dass er Bankrott gegangen ist, und hat ihr das Leben zur Hölle gemacht. Im Laufe der Geschichte lernt man noch andere Personen kennen die mir auch nicht ganz geheuer waren. Beim Lesen haben sich außerdem die Fragen gehäuft, darüber was nun hinter den Morden steckt und was Archer noch alles verheimlicht. Es ist mir so vorgekommen als würde auf jede Frage, die man beantwortet bekommt, eine neue folgen und man hat im Laufe des Buches so viel Personen als potenzielle Mörder im Verdacht und trotzdem bin ich bis zum Schluss nicht drauf gekommen, wer es wirklich ist und als alles schließlich aufgeklärt wurde, war ich einfach überrascht. Ich habe nicht mit dieser Person als Mörder gerechnet und die ganzen Hintergründe für die Morde, darauf wäre ich nie gekommen. Die Geschichte hat mich einfach überrascht und mich wirklich erstaunt zurückgelassen, was vielleicht auch daran lag, dass ein paar meiner Fragen nicht beantwortet wurden, außerdem ist mir erst am Schluss klar geworden was ich nun von dem Buch halten soll. Ich will jetzt zum Schluss aber auch etwas sagen das mich gestört hat: Archer hat sich manchmal viel zu weich verhalten. Ja er ist sehr einsam und hat viel durchgemacht, aber verdammt noch mal er ist ein Mann. Hin und wieder mal mutig zu sein und ins kalte Wasser springen hätte ihm auch nicht geschadet. Ich finde, dass Miranda  sehr viel mehr Mut bewiesen hat und sich auch besser verhalten hat als er.

Eine interessante Geschichte, die Lust auf den zweiten Band macht.

Dienstag, 17. September 2013

Artikel 5

Die Moralstatuten der
Vereinigten Staaten von Amerika


Artikel 1
Die Vereinigten Staaten erkennen die Amerikanische Kirche
als offizielle Religion an.

Artikel 2
Literatur und andere unmoralische Medien
sind verboten. Ihr Besitz, Erwerb und Verkauf
ist strengstens untersagt.

Artikel 3
Eine vollständige Familie besteht aus einem Mann,
einer Frau und mindestens einem Kind.

Artikel 4
Die traditionellen Geschlechterrollen müssen eingehalten
werden.

Artikel 5
Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als
Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.

WIRST DU DICH FÜGEN?

Inhalt: Ember hat sich so gut sie konnte an die Moralstatuten gehalten, auch wenn ihre Mutter sie nicht ganz so ernst genommen hat. Doch ihre bloße Existenz ist ein Verstoß gegen Artikel 5 und schließlich wird sie von der MM verhaftet, genau wie ihre Mutter. Ausgerechnet Chase, der Junge den sie einmal geliebt hat, verhaftet sie und ihre Mutter. Als sie schließlich in die Besserungsanstalt eingeliefert wird, kann sie nur noch daran denken zu fliehen und ihre Mutter wieder zu finden aber wie soll sie das Anstellen?

Meinung: Schwer zu beschreiben was ich von dem Buch halten soll. Die Geschichte ist gut durchdacht und gut umgesetzt. Ich finde, dass diese Vorstellung der Zukunft gar nicht so abwegig ist, was mich ein bisschen beunruhigt. Trotzdem gab es Stellen, an denen es mir schwergefallen das Buch nicht einfach wegzulegen und etwas anderes zu lesen. Was nicht daran lag, dass es langweilig war, sondern weil manche Dinge einfach vorhersehbar gewesen sind und weil Ember mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen ist. Mir ist ja klar, dass sie eine schwere Zeit durchgemacht hat und das alles wirklich viel für einen Menschen ist aber an manchen Stellen kam sie mir wirklich einfach dumm vor. Ich will jetzt nicht Spoilern sonst würde ich schreiben, was mich so aufgeregt hat, also sage ich nur so viel: Manchmal sollte man der Person, die alles für einen aufgegeben hat, schon vertrauen. Gott sei Dank, gab es nicht so viele Stellen, an denen das passiert ist. Der größte Teil des Buches war spannend und konnte mich auch überraschen. Es ist eine schöne und gleichzeitig traurige Geschichte die einen immer wieder in seinen Bann zieht, auch wenn es Stellen gibt, an denen Ember einen einfach zur Weißglut getrieben hat. Eigentlich ist sie nämlich eine ziemlich sympathische Person, die alles für ihre Mutter tun würde, egal was es kostet. Zugleich ist das aber auch ihre größte Schwäche. Chase ist ziemlich verschlossen und trotzdem konnte er mich voll und ganz von sich überzeugen. Weil er loyal ist und weil er das was ihm wichtig ist, mit allen Mitteln beschützen will, auch wenn er manchmal übers Ziel hinaus schießt (was mich überhaupt nicht gestört hat, da man den Gedanken der dahinter steckte gut verstehen konnte).

Alles in allem, ein gutes Buch, auch wenn es kleine Schwächen hat.

Dienstag, 10. September 2013

Eternal Riders - Ares

Fällt er, so fällt auch alles
gute in der Welt...

Inhalt: Ares, oder uns besser bekannt als Krieg, ist der zweite Reiter der Apokalypse und hat ein Problem: Als das Siegel seines Bruders Reseph bricht, läuten dessen Seuchen nicht nur Armageddon ein, sondern er will auch dafür sorgen das die Siegel seiner Geschwister brechen. Eines wird Ares schnell klar: Reseph hat es zuerst auf sein Siegel abgesehen und nun müssen er, Lioms und Thanatos, seinen Agimortus, den Auslöser für seinen Siegel Bruch, finden. Bei dieser Suche begegnet Ares Cara und diese fasziniert ihn vom ersten Augenblick an. Doch sie sieht mehr als ihm lieb ist. Sie scheint unter seinen harten Panzer zu sehen und den Mann zu erkennen. Was er jedoch nicht weiß, ist das Cara kein normaler Mensch ist sondern eine besondere Gabe besitzt und das sie, ohne es zu wissen, nun für immer in die Übernatürliche Welt verstrickt ist...

Meinung: Am Anfang dachte ich das es in diesem Buch einfach nur, um die Reiter der Apokalypse und ihre Probleme geht und das es ganz interessant sein könnte. Was die ersten hundert Seiten auch der Fall war, es war interessant und ganz nett aber noch nicht das Wahre. Dann ist es plötzlich besser geworden. Die Geschichte hat langsam fahrt aufgenommen und es wurde deutlich interessanter. Ich hab bis jetzt noch nie etwas von Larissa Ione gelesen und ich bereue es wirklich. Wenn ihre andern Bücher so gut sind, wie das hier, dann habe ich wirklich etwas verpasst. Auch wenn der Anfang etwas seicht war, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Bis dann plötzlich alles auf einen Schlag passieren zu scheint. Cara kann nicht mehr in der normalen Welt leben, denn sie ist an ein dunkles Wesen gebunden, sie wird angegriffen, Ares rettet sie und nimmt sie mit zu sich. Ungefähr ab dieser Stelle wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es wurde besser und besser und plötzlich, war ich am Ende. Ich hab wirklich nicht damit gerechnet das es mich noch so umhaut und was noch alles passiert. Einfach beeindruckend. Ich will jetzt nicht nur die anderen Teile von Eternal Riders lesen sondern auch die Demonica Bücher. Einfach aus dem Grund das, mich Larissa Ione mit Ares wirklich überzeugen konnte und auch weil einige der Personen die in diesem Buch verkommen sind, aus Demonica sind und diese Personen waren interessant und jetzt möchte ich mehr von ihnen lesen. Und nun zu den Hauptpersonen: Ares war, an manchen Stellen wirklich ein Arsch. Man sollte aber von Krieg nun wirklich nicht erwartet das er feinfühlig ist. Mich hat es aus diesem Grund auch überrascht das es Stellen gab, die das Gegenteil bewiesen haben und gezeigt haben, dass auch so eine Art Herz unter seinem Panzer schlägt, was ihn einfach sympathisch gemacht hat. Genau wie die Tatsache das er seine Familie wirklich Liebt und das er viel mehr als ein Krieger ist. Cara war am Anfang eher ein verängstigtes Mädchen, dass aber hin und wieder gezeigt hat, dass sie ziemlich stur ist und im Laufe des Buches ist sie wirklich über sich hinaus gewachsen. Sie ist von der traumatisierten Frau, zu einer starken, sympathischen und selbstbewussten Frau geworden.

Trotz eines eher mäßigen Anfangs, konnte mich das Buch vollkommen überzeugen.

Dienstag, 3. September 2013

Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten

Was würdest du dir wünschen,
wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst,
damit dein Wunsch in Erfüllung geht?

Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür
gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?

Wie würdest du dich fühlen, wenn du
den falschen Mann liebst, er aber die Antwort
auf alle deine Fragen ist?

Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist.
Doch dann kommt es zu einer Begegnung,
die alles verändert...

Meinung: Ich hab keine Ahnung, wie ich den Inhalt dieses Buches mit eigenen Worten beschreiben könnte, ohne zu viel zu verraten. Wirklich, es ist einfach unglaublich. Nicht nur die Gestaltung des Buches ist unglaublich und einzigartig, sondern auch die Figuren. Allein schon die Beschreibung der Chimären, einfach Wow. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, einfach weil diese Welt und die Schauplätze so schön sind und perfekt zur Geschichte passen. Dann ist da noch dieser Kontrast zwischen Karous zwei Leben, das in der Menschenwelt und das, bei ihrer Arbeit bei dem Wunschhändler Brimstone. Denn Karou ist in ihrem "normalen" Leben eine einfache Kunststudentin mit einer blühenden Fantasie und blauen Haaren. Und in ihrem anderem... jemand der Zähne von Händlern in aller Welt holt und sich fühlt als würde etwas fehlen, dass sie nicht benennen kann. Außerdem besteht ihre Familie aus Chimären. Darum geht es eigentlich in den ersten 100 Seiten und dann tauchen sie auf. Die "Engel". Zuerst hat man keine Ahnung, was sie da machen und warum sie überall schwarze Handabdrücke auf Türen hinterlassen. Ungefähr da wird die Geschichte immer interessanter, was vielleicht an diesem speziellen "Engel" Akiva liegt. Man will einfach herausfinden, was es mit ihm auf sich hat und wer Karou eigentlich ist. Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und die Geschichte hat so viele Wendungen und man kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert. Man fiebert mit den Beiden mit, hofft, dass alles gut wird, und dass es ein Happy End gibt. Ehe man sich versieht, ist man dann am Ende. Und dieses Ende ist überraschend, nicht auf die gute Art überraschend und ich habe es zweimal gelesen, damit ich mir sicher sein konnte, dass ich wirklich nichts falsch verstanden habe. Ich habe wirklich nicht mit diesem Ende gerechnet, und obwohl es kein gutes Ende hat, macht dieses Buch einfach Lust auf mehr. Mehr von diesen magischen Orten, diesem fesselnden Schreibstil und der Geschichte von Karou und Akiva.

Ein fesselndes Buch, das einen mit seinen magischen Orten und der interessanten Geschichte in seinen Bann zieht.

Autor: Laini Taylor hat bereits drei Romane veröffentlicht. Sie hat Literatur und Kunst studiert und lebt in Portland, Oregon mit Ehemann und Tochter Clementine.

Dienstag, 27. August 2013

Big Sky Country - Das weite Land

BIG SKY COUNTRY:
Das weite Land


Inhalt: Slade Barlows hat eigentlich ein ziemlich ruhiges und überschaubares Leben, bis sein Vater stirbt. Dieser hat ihn zwar niemals anerkannt, vermacht ihm aber trotzdem die Hälfte von seinem ganzen Besitz. Die andere Hälfte bekommt Slades Bruder Hutch. Die Beiden sind ziemliche Sturköpfe und da Slade jetzt die halbe Ranch gehört und Hutch Slades Hälfte haben will, ist es kein Wunder, dass die Beiden zu keiner Lösung kommen, denn Slade will nicht einfach kleinbeigeben und Hutch gibt nicht auf, bis er hat, was er will. Als wäre das nicht schon genug, taucht plötzlich Joslyn Kirk wieder in der Stadt auf und verdreht Slade den Kopf, außerdem kommt die Tochter seiner Exfrau für den Sommer zu ihm...

Meinung: Ich hab mich am Anfang etwas schwer mit dem Buch getan, was nicht am Buch lag, sondern daran, dass ich einfach sehr viel zu tun hatte. Trotzdem konnte ich immer wenn ich Zeit zum Lesen gefunden habe wieder gut in die Geschichte eintauchen, was vermutlich am Schreibstil lag, denn der ist sehr flüssig zu lesen und zieht einen wirklich in seinen Bann. Die Geschichte ist gut, jetzt nichts besonders und man weiß natürlich, wie das Ende sein wird, aber trotzdem war es hin und wieder für eine Überraschung gut und diese eher nett klingende Geschichte wurde echt gut umgesetzt. Wenn man sich das Buch holt, dann hat man nichts falsch gemacht.
Aber ich habe auch einen Kritikpunkt. Und zwar ging mir am Ende alles irgendwie zu schnell und ich fand es nicht mehr realistisch. Trotzdem ist es ein schönes Ende. Ich muss auch zugeben, dass ich mich jetzt eigentlich richtig auf den zweiten Band freue, weil ich weiß, um welche beiden Personen es geht und ich mich schon als ich dieses Buch gelesen habe immer mal wieder gefragt habe, was wohl aus den Beiden wird.
Zu den Personen muss ich sagen, dass sie mir eigentlich gefallen haben. Slade war sympathisch, stur, etwas arrogant und seine Gedanken zum Totlachen. Außerdem war es irgendwie süß wie nervös er in Joslyns Nähe geworden ist. Obwohl ein Cowboy eigentlich nicht süß ist. Joslyn war nett, etwas naiv, aber wirklich ein herzensguter Mensch. Sie will den Fehler, den ihr Stiefvater begangen hat, so gut es geht wieder gut machen, was sie für mich zu einer sympathischen Person gemacht hat.

Ein guter Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht, obwohl das Buch nichts wirklich Überraschendes oder Spannendes hat.

Kaufen kann man es hier

Danke an Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für das schöne Rezensionsexemplar.

Dienstag, 20. August 2013

Ein vortrefflicher Schurke

Ein Schurke
zum Verlieben

Inhalt: Lady Minerva Sharpe muss, wie ihre Geschwister, heiraten, wenn sie nicht ihr Erbe verlieren will. Doch die rebellische Schriftstellerin überlegt sie sich wie sie ihre Großmutter dazu bringen kann von ihrem Vorhaben abzubringen. Also gibt sie eine Anzeige in einer Zeitung auf um junge Männer aufzurufen sie zu treffen damit sie unter ihnen einen geeigneten Kandidaten als falschen Verlobten auswählen kann. Doch ihre Familie funkt dazwischen und der einzige Kandidat, der erscheint, ist ausgerechnet Giles Masters. Die Vorlage für ihren Lieblingsschurken in ihren Romanen und einziger Mann, den sie je geliebt hat und der ihr das Herz gebrochen hat. Schließlich sieht sie sich dazu gezwungen den Schurken als ihren falschen Verlobten zu nehmen, doch Giles wäre nicht so ein guter Schurke, wenn er das Tun würde; was man ihm sagt, in Wahrheit möchte er Minerva wirklich heiraten und setzt alles daran sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Meinung: Also, genau wie "Spiel der Herzen" finde ich die Gestaltung des Buchs einfach passend und ich habe mich total in den Titel verliebt. Es passt einfach alles perfekt zur Geschichte. Ich war schon von den ersten Seiten  der Geschichte gefesselt, was vielleicht daran liegt, dass es mit einem Brief von Minervas Großmutter beginnt und dann erfährt man, wie es zustande gekommen ist, dass Minerva sich in den Schurken Giles verliebt hat und wie er ihr das herzgebrochen hat. Schon da war es um mich geschehen und ich wusste das mich dieses Buch nicht enttäuschen würde. Als ich es durchhatte, hat sich meine Vorahnung als war erwiesen, was mich echt glücklich macht, denn es ist einfach eine schöne und tolle Geschichte. Man erfährt auch wieder etwas Neues über den Tot der Sharpe Eltern und ich bin der festen Meinung, dass man erst im letzten Band erfährt, wie sie wirklich gestorben sind. Nichts des do Trotz geht es im Buch ja hauptsächlich um Minerva und Giles und ich muss sagen, dass es einfach wunderbar geworden und ich bin immer noch total hin und weg. Minerva ist ein sympathischer Charakter und sie ist ziemlich mutig. Obwohl sie auch eine Seite an sich hat, die man erst in diesem Buch kennengelernt hat, sie ist nämlich auch eine Frau, die sich auch eine Familie wünscht und jemanden der sie liebt. Giles war ... anders, als ich erwartet habe. Natürlich, er war charmant und sympathisch aber er hat genau wie Minerva zwei Gesichter, der Gentleman und Anwalt, den jeder kennt. Er ist aber auch ein Mann mit vielen Geheimnissen der auch ein Schurke ist und einfach nicht nur der Gentleman sein Will.

Eine wundervolle Fortsetzung, die mich nicht im Geringsten enttäuscht hat.

Reihe:
Band 1: Lord Stonevilles Geheimnis
Band 2: Spiel der Herzen
Band 3: Ein vortrefflicher Schurke

Autor: Sabrina Jeffries ist in den USA geboren und in Thailand aufgewachsen. Sie ist begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzt einen Doktortitel in englischer Literatur. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanische Bestsellerliste. Weitere Informationen unter: www.sabrinajeffries.com

Dienstag, 13. August 2013

Lord Camerons Versuchung

Sein Herz zu erwecken...

Inhalt: Jeder weiß drei Dinge über Lord Cameron MacKenzie. Erstens: Er ist ein Genie, was Pferde angeht. Zweitens: Er hat nur skandalöse Affären, meist mit gelangweilten verheirateten Frauen. Drittens: Er will nie wieder heiraten. Trotzdem ist er fasziniert von der Witwe Ainsley Douglas. Vor sechs Jahren hat er sie bereits einmal unverhofft in seinem Zimmer gefunden, sie geküsst und danach ziehen lassen. Als er sie jetzt wieder in der gleichen Situation vorfindet, ist er nicht gewillt sie einfach wieder zu vergessen. Also hilft er ihr bei ihrem Auftrag, die Briefe die eine seiner Geliebten gestohlen hat, wiederzubekommen und seinen Vorteil daraus zu schlagen und sie zu verführen...

Meinung: Ich liebe diese Reihe und mach mir jetzt, seit ich den ersten Band fertig gelesen habe, immer wieder Sorgen, dass das nächste Buch, das erscheint, nicht mehr so gut sein könnte und ich enttäuscht bin. Trotzdem habe ich immer hohe Erwartungen bei den Büchern und bin mal wieder nicht enttäuscht worden. Zwar gab es dieses Mal keinen spannenden Fall, den sie zu lösen hatten, sondern eher das Problem, dass Cameron unbedingt ein Pferd haben möchte und der Besitzer sich querstellt und es zwar von ihm trainieren aber nicht abkaufen lassen will. Irgendwie hat mir das gefallen, denn es war mal etwas anderes. Außerdem war der Pferdebesitzer ein ziemliches Arschloch und wollte Cameron den Gaul nur nicht kaufen lassen, weil er Schotte ist!
So nichtsdestotrotz geht es im Hauptteil ja darum, wie die Beziehung von Cameron und Aisnley sich entwickelt. Außerdem erfährt man in diesem Buch mehr über Camerons verstorbene Frau (ich hasse dieses Weib) und was diesen starken und netten Mann zu dem einsamen und verstörten gemacht hat. Ich gebe zu, dass ich an manchen Stellen Tränen in den Augen hatte, einfach weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man so schrecklich sein konnte, nicht nur zu seinem eigenen Mann, sondern auch zu seinem kleinen neugeborenen Sohn. Einfach furchtbar, aber man versteht Cameron besser und ich muss zugeben, dass ich ihn früher nicht wirklich gemocht habe, was sich jetzt aber geändert hat. Er ist eigentlich eine sympathische Person, die ein schreckliches Leben hatte, und alles tun würde, um die Personen, die er liebt, zu beschützen und ist sogar bereit sich verletzen zu lassen, um sie zu schützen. Ainsley ist eine nette junge Frau, die, sobald sie ein Ziel hat, sich nicht davon abbringen lässt. Sie ist eine vertraute der Königin und eine sehr loyale Person. Sie hat auch keine einfache Vergangenheit und ist auch dadurch gezeichnet. Zum Schluss will ich sagen, dass es ein wirklich tolles Buch war und das es mit seinen Vorgängern mithalten kann (außerdem habe ich, dank dem Ende, jetzt so ein Verlangen danach Band 4 zu lesen, dass ich ein paar Leuten auf die Nerven gehe. Wenn ihr nicht dazugehört dann Glückwunsch!).

Ein tolles Buch, das seinen Vorgängern in nichts nach steht und Lust auf mehr macht.7

Reihe:
Band 1: Kein Lord wie jeder andere
Band 2: Das Werben des Lord MacKenzie
Band 3: Lord Camerons Versuchung

Autor: Jennifer Ashley lebt im Südwesten der USA. Als Autorin von Romantic und Urban Fantasy (unter dem Namen Allyson James) und historischer Liebesromane hat sie eine große Fangemeinde gewonnen. Sie wurde mit mehreren Genrepreisen ausgezeichnet, und ihre Romane wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Weitere Informationen unter: www.jennifersromances.com

Samstag, 10. August 2013

Neuzugänge

Hey! Ich hab jetzt mal die Bücher zusammen gesucht die ich mir in den Ferien so geholt habe und...ich bin mal nicht sauer auf mich weil die alle so verdammt gut zusammen aussehen.


Im Feuer des Dämons
Godspeed - Die Ankunft
Getrieben - Durch ewige Nacht
Ein vortrefflicher Schurke
Die Wahrheit deiner Berührung
Unsterblich - Tor der Dämmerung
Eine Lady von zweifelhaftem Ruf
Ein Spion in erlauchter Gesellschaft
Wie es dem Glück beliebt
Eine Braut von stürmischer Natur
Lord Camerons Versuchung
Silber - Das erste Buch der Träume
Trears 'n' Kisses
Nachtkrieger - Ewige Begierde
Grischa - Eisige Wellen
Meeresrauschen
Immortal Beloved - Entfesselt


LG Lea

Dienstag, 6. August 2013

Spiel der Herzen

Ein gewagter Einsatz...

Inhalt: Lord Jarret ist ein notorischer Spieler, der, um aus dem Ultimatum seiner Großmutter befreit zu werden, das besagt, dass er und seine Geschwister enterbt werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres heiraten, ein Jahr die Geschäftsführung einer Brauerei übernimmt. Als er jedoch Annabel Lake kennenlernt, macht sie ihm ein interessantes geschäftliches Angebot, um die Brauerei ihrer Familie zu retten. Als er jedoch ablehnt, schlägt er ihr einen Deal vor: Wenn sie ein Kartenspiel gegen ihn gewinnt, hilft er ihr und der Brauerei ihrer Familie. Wenn er gewinnt, verbringt sie eine Nacht in seinem Bett. Zu diesem Angebot kann Jarret nicht Nein sagen, denn Annabel hat etwas an sich, dem er nicht widerstehen kann...

Meinung: Genau wie "Lord Stonevilles Geheimnis", konnte mich "Spiel der Herzen" schnell in seinen Bann ziehen. Was nicht nur an dem Aussehen des Buches liegt, das wirklich perfekt zu Jarret und Annabel passt, mit der Dame, die das Herz-Ass in der Hand hält und dem mehrdeutigen Titel, sondern auch an der wirklich interessanten Geschichte. Am Anfang erfährt man, dass Annabel nicht ohne Grund eine alte Jungfer geworden ist und man hat mehr Einblicke in Jarrets Gedanken, als im ersten Band. Man erfährt auch, wie er zu so einem verflixt guten Spieler geworden ist und das sein Leben wirklich schwer für ihn war, denn man hat ihn nach dem Tod seiner Eltern einfach in ein Internat gesteckt und von ihm verlangt seinen großen Traum aufzugeben.Was jetzt nicht heißt, dass er mich beim lesen nicht auf die Palme gebracht hat, denn sonst hätte es auch nicht so viel Spaß´gemacht, das Buch zu lesen. Annabel ist auch nicht ganz unschuldig daran, dass ich mich hin und wieder aufgeregt habe, aber man kann ihr ihr Verhalten wirklich nicht übel nehmen (was jetzt nicht bedeutet, dass ich nicht trotzdem etwas eingeschnappt war). Glücklicherweise war ich am Ende dann wieder so verzaubert, dass mich das nicht mehr gestört hat, denn das Buch ist trotzt ein paar Aufreger einfach schön und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen. Und zum Schluss will ich noch sagen: Ich will sofort Band drei lesen! (Zum Glück habe ich ihn mir schon geholt.)


Eine gelungene Fortsetzung, die mich in ihren Bann ziehen konnte und Lust auf mehr macht.

Reihe:
Band 1: Lord Stonevilles Geheimnis 
Band 2: Spiel der Herzen

Autor: Sabrina Jeffries ist in den USA geboren und in Thailand aufgewachsen. Sie ist begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzt einen Doktortitel in englischer Literatur. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanische Bestsellerliste. Weitere Informationen unter: www.sabrinajeffries.com

Dienstag, 30. Juli 2013

Mythos Academy 3 - Frostherz

Ich, Gwen Frost, wurde auserwählt, die Welt
vor dem Chaosgott Loki zu retten. Keine Ahnung, wie
ich das anstellen soll, aber immerhin weiß ich,
dass ich dazu den sagenhaften Helheim-Dolch
brauche. Und ich muss ihn finden, bevor die Schnitter
des Chaos mir zuvorkommen.


Inhalt: Das Leben von Gwen könnte eigentlich schön sein. Sie und Logan kommen sich langsam näher, aber die Schnitter des Chaos machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Genauso wie das Geheimnis von Logan. Während sie versucht ihre Mission zu erfüllen und den Helheim-Dolch zu finden, wendet sich alles gegen sie. Daphne benimmt sich komisch und Logan ignoriert sie völlig, dabei würde sie die Beiden dringend an ihrer Seite brauchen, denn Lokis Champion ist auf Mythos und er wird nicht ruhen, bis er den Hehlheim-Dolch hat und Loki befreit hat...

Meinung: Ich wollte eigentlich noch warten, bis ich das Buch anfange, weil ich mich irgendwie nicht getraut habe weiter zu lesen, bis der nächste Band draußen ist. Aber schließlich ist mir klar geworden, wie dämlich das ist und das ich es einfach lesen muss. Es ist mal wieder eine interessante Geschichte, super Umsetzung und es fesselt einen einfach. Schon der Anfang ist ziemlich spannend und es gibt ein paar Momente, an denen man wirklich Gänsehaut bekommt und mit Gwen total mitfiebert oder einfach nur total erstaunt ist und nicht wirklich weiß, ob das jetzt wirklich passiert ist. Das ist auch bis zum Ende so, man fiebert total mit, fragt sich, was als Nächstes passiert, wird immer wieder überrascht und ist einfach nur geschockt. So und jetzt endlich zu meinem Lieblingsteil. Gwen war in diesem Buch wirklich mutig, selbstbewusst und wieder mal wirklich sympathisch. Na ja, meistens, denn es gab Stellen, an denen man sie gerne verprügelt hätte (ich glaube man hätte dabei sogar eine Chance, wenn Vic nicht in der Nähe ist) und dann wieder Stellen, an denen sie einem nur noch leidgetan hat und man sie in den Arm nehmen wollte. Logan war wie immer. Ein bisschen eingebildet, charmant und süß, teilweise zumindest, denn hin und wieder hatte ich auch den Wunsch ihn zu verprügeln (was man lieber nicht versuchen sollte, weil man am Ende vermutlich Tod oder sehr schwer verletzt ist). Aber dann hatte er wieder was von einem traurigen Welpen und man konnte ihn nicht mehr wütend sein. Zu guter Letzt Vic, das beste Schwert aller Zeiten. Er ist auf seine blutrünstige Art lustig, an manchen Stellen sogar süß und einfach der Hammer, auch wenn er nur ein Nebencharakter ist.

Ein tolles Buch, das mit den Vorgängern locker mithält und sie sogar übertrifft.

Reihe:
Band 1: Mythos Academy 1 - Frostkuss
Band 2: Mythos Academy 2 - Frostfluch
Band 3: Mythos Academy 3 - Frostherz

Autor: Jennifer Estep ist immer auf der Suche nach der nächsten Idee für einen Fantasy-Roman. Neben der »Mythos Academy« für Young Adults schreibt sie auch Paranormal Romance und Urban Fantasy für erwachsene Leser. Ihre Bücher wurden bereits in den USA zu Bestsellern.

Dienstag, 23. Juli 2013

Solange du schläfst

>>Diesmal küsst die Prinzessin
den Prinz wach<<, flüsterte ich und
legte meine Lippen sanft auf seinen
Mund. >> Wach auf, Jérôme...<<
Ich betrachtete sein Gesicht,
suchte darin nach einer Regung,
nach einem Beweis, dass er mich
verstanden hat. Aber da war nichts.
Nur der tiefe, unendliche Schlaf,
der ihn gefangen hielt. >>Ich werde
herausfinden, was in jener Nacht
geschehen ist<<, sagte ich entschlossen.
>> Und dann kommst du zu mir zurück,
Jérôme, versprich mir das.<<

Inhalt: Als Anna aus Bremen in ein Dorf umzieht, fühlt sie sich irgendwie fehl am Platz. Bis sie Jérôme kennenlernt. Die Beiden verlieben sich und führen eigentlich eine glückliche Beziehung, solange es noch geht, denn bald wird Jérôme wegziehen und beide versuchen diese Tatsache zu ignorieren. Bis etwas passiert, was keiner vorhersehen konnte. Jérôme wird niedergeschlagen und liegt seitdem im Koma. Anna versucht alles um den Täter zu finden, denn sie hofft, wenn sie das geschafft hat, wacht Jérôme wieder auf...

Meinung: Ich habe das Buch nur angefangen, weil es nicht besonders dick ist und weil es mir bei dem Wetter ziemlich schwer fällt, mich auf ein Buch zu konzentrieren. Das Buch ist durch den Schreibstil leicht zu lesen und die Geschichte ist interessant, aber ich wusste bis zur letzten Seite nicht, was ich jetzt von dem Buch halten soll. Dann sind mit die Schuppen von den Augen gefallen und mir ist klar geworden, dass die Geschichte, auch wenn sie anders war, als ich erwartet habe, total gut war. Ich kannte den Klappentext des Buches nicht, ich wusste nur, was eine Freundin mir darüber erzählt hat, was nicht wirklich informativ war, und diesen Ausschnitt von der Rückseite, was wirklich gut war, denn so konnte mich das Buch überraschen. Ich finde der Klappentext, den ich nach dem ich das Buch durch hatte gelesen habe, verrät einem zu viel. Es ist eine etwas andere Liebesgeschichte, klar, wahrscheinlich soll sie was von Dornröschen haben, aber irgendwie hat es gar nicht so viel damit zu tun. Es ist kein modernes Märchen, sondern eine ziemlich nahegehende Liebesgeschichte, die einen an manchen Stellen wirklich traurig machen aber auch glücklich machen kann. Trotzdem ist sie manchmal irgendwie merkwürdig und etwas verwirrend, aber das hat der Geschichte nicht ihren Reiz genommen. Zu den Personen kann ich nur sagen, dass ich nicht so richtig weiß, was ich von ihnen halten soll. Anna war die erste Hälfte des Buches auf Wolke sieben, weil sie total verliebt ist und ihr Freund supernett zu ihr ist. In der anderen Hälfte war sie total fertig, wegen dem, was Jérôme passiert ist. Ich fand sie zwar ein bisschen merkwürdig, aber sie hat was Sympathisches. Jérôme war eigentlich eine nette Person, auch wenn er Geheimnisse hatte und etwas verschlossen war. Manchmal hat er sich total dämlich aufgeführt, und als er dann ins Koma gefallen ist, hat er einem wirklich leidgetan.

Auch wenn mir erst am Ende klar geworden ist, dass ich das Buch gut finde, ist es eine interessante und schöne Geschichte.

Autor: Antje Szillat brachte bereits mit acht Jahren ihre ersten Geschichten zu Papier, schlug dann aber zunächst andere berfliche Wege ein, bevor sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes beschloss, ihren Kindheitstreum wahr werden zu lassen und Schriftstellerin zu werden. Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und schlüpft dabei gern in die unterschiedlichsten Rollen. Antje Szillat lebt und arbeitet mit ihrem Mann und ihren vier Kindern vor den Toren Hannovers. Zu ihrer lustigen "kleinen" Großfamilie gehören Pferde, Hunde, Kaninchen, Goldfische und natürlich viele, viele Bücher.

Dienstag, 16. Juli 2013

Assassino



Inhalt: Kati ist eigentlich auf der Suche nach einer Fibelscheibe als Ilyas begegnet. Er rettet sie als sie von drei Männern überfallen wird. Dann verschwindet er wieder. Als Kati ihm das nächste Mal begegnet erfährt sie, dass er seine Erinnerungen verloren hat und sich in der modernen Welt nicht auskennt. Als ihre Suche nach der Fibelscheibe Kati nach Istanbul führt, nimmt sie ihn Kurzerhand mit den sie ist fasziniert von dem Geheimnisvollen Jungen...

Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein bisschen mehr erwartet habe. Die Idee bei der Geschichte hat mir ganz gut gefallen aber das Buch konnte mich einfach nicht richtig mitreisen. Der Schreibstil hat mir  gefallen, er war leicht zu lesen und man ist schnell in die Geschichte rein gekommen aber es hat mir die Spannung beim Lesen gefehlt, wodurch mir beim Lesen schnell langweilig geworden ist, egal wie sehr ich versucht habe mich darauf zu konzentrieren. Ich hab ja nicht mal den Klappentext vom Buch gelesen, der echt viel zu viel von der Geschichte verrät und trotzdem haben mich die Dinge, die passiert sind einfach nicht richtig mitgerissen und die Einzige Person die ich mochte war Ilays, der nicht wirklich viel geredet hat. Kati ging noch, auch wenn ich sie an manchen Stellen extrem nervig fand und ihre Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Chris war einfach nur...ich konnte ihn einfach nicht leiden. Er war vorhersehbar, langweilig und hat mich beim Lesen eher gestört. Trotzdem war das Buch kein totaler Reinfall weil mich das Ende noch überraschen konnte. Und mit Ilyas seiner Stille Art und wie er versucht die Dinge um sich herum zu verstehen und heraus zu finden wer er ist, war ganz unterhaltsam auch wenn der Rest mich nicht wirklich begeistert hat. Ich sage jetzt zum Schluss, dass es zwar nicht das Beste Buch ist das ich kenne aber es ist für zwischendurch ganz nett und außerdem ist es überraschend was an manchen Stellen passiert und es gibt Personen die man einfach mögen muss auch wenn sie keine Hauptpersonen sind und nicht im Vordergrund stehen.

Zwar nicht das Beste Buch was es gibt, aber für zwischendurch ganz nett, wenn man sich an der fehlenden Spannung nicht stören lässt.

Kaufen kann man es hier.

Danke an Blogg dein Buch und Bloomoon für das Rezensionsexemplar.

Autor: Gerd Ruebenstrunk ließ sich jedenfalls von den Büchern Karl Mays in jungen Jahren am liebsten in faszinierende fremde Welten entführen, und die May‘sche Figur des „blauroten Methusalem“ weckte in dem Buben aus Gelsenkirchen den hehren Wunsch, ebenso wie jener sein Leben dem Studium zu widmen, um irgendwann ein Universalgelehrter zu ...

Dienstag, 9. Juli 2013

Lions - Hitze der Nacht

Goldäugig, sexy
und stark - die
Löwen sind los in
New York!

Inhalt: Dez und Mace haben sich seit ihrer Jugend nicht mehr gesehen, was aber nicht bedeutet, dass er jemals aufgehört hat sie zu lieben. Denn obwohl Mace ein Löwe ist, will er nicht als Deckhengst für ein Rudel dienen, sondern Dez für sich gewinnen.
Als der Löwe Brendon die Wölfin Ronnie Lee zum ersten Mal sieht, fühlt er sich zu ihr hingezogen. Es ist ihm auch egal, dass die beiden eigentlich nicht zusammen sein dürfen. Ronnie Lee fühlt sich ebenfalls zu ihm hingezogen, will aber nicht zulassen, dass die ganze Sache zu ernst wird. Denn Wolf und Löwe? So etwas darf eigentlich nicht sein.

Meinung: Ich habe das Buch eigentlich nur angefangen, weil ich gerade in einem Lesetief war und ich gehofft habe, dass ein Buch, von dem ich mir sicher sein kann, dass es nicht tiefgründig und ernst ist, sondern ziemlich versaut und lustig ist, mich aus diesem Tief herausholt. Ich wurde in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht und das Buch hat mir wirklich aus meinem Lesetief geholfen, aber irgendwas hat mir bei dem Buch gefehlt. Normalerweise fesselt mich ein Buch von dieser Autorin immer total und ich kann es gar nicht aus der Hand legen. In diesem Fall fand ich es leider nicht so gut, wie die anderen Bücher, die ich bis jetzt von ihr gelesen habe. Was jetzt nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Es sind zwei Geschichten mit Humor und nichtjugendreien Stellen. Die Geschichten sind an sich auch interessant und irgendwie finde ich es süß, dass Mace nach den ganzen Jahren immer noch in Dez verliebt war. Natürlich ist das, was zwischen Brendon und Ronnie Lee ist, auch toll. Ich fand ihre Geschichte sogar besser als die von Dez und Mace, denn ich hatte einfach mehr zum Lachen und diese Sache mit einer Beziehung zwischen Hund un Katze war einfach zu gut. Zu den Personen: Dez ist eine ziemlich harte Person, die ihren Job als Cop liebt. Mace ist ziemlich süß und total nett, aber auch besitzergreifend, wenn es um Dez geht, was ihr nicht unbedingt gefällt, denn sie braucht keine eingebildete Katze, die sie beschützt. Brendon ist ziemlich lustig und schwer von etwas abzubringen, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Aber er kann einem auch entgegenkommen, wenn es sein muss. Ronnie Lee ist eigentlich eine kluge Person, die aber, dank ihrer besten Freundin, früher sehr viel Mist gebaut hat und sich in ein paar Ländern nicht mehr blicken lassen kann. Sie ist eigensinnig und versucht erwachsen zu werden, auch wenn sie das nicht besonders gut hinbekommt.

Ein gutes Buch, auch wenn es leider nicht das Beste ist, was ich bis jetzt von der Autorin gelesen habe.

Reihe:
Band 1: Lions - Hitze der Nacht

Autor: G. A. Aiken ist die New-York-Times-Bestsellerautorin der erfolgreichen Serie um die Drachenwandler. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Beim Piper Verlag veröffentlicht G. A. Aiken neben ihrer Drachenwandler-Saga außerdem die Reihe »Lions« sowie die Serie »Wolf Diaries«.

Dienstag, 2. Juli 2013

Dracas - Die Erben der Nacht

Vier blutjunge Vampire,
ein uralter Gegner -
und eine tödliche Falle
im glanzvollen Wien
der Habsburger

Inhalt: Im glanzvollen Wien des 19. Jahrhunderts sind die Erben nun bei den Dracas, aber statt die  Kunst des Gedankenlesens zu erlernen, müssen sie Walzer tanzen und dürfen darin Unterrichtet werden, wie man sich in der feinen Gesellschaft zu benehmen hat. Doch als ihre Freundin Ivy vom Vater der Vampire, Dracula, entführt wird, beschließen Alisa, Leo und Luciano sie zu retten. Werden sie es schaffen Ivy aus seinen Klauen zu befreien? Und wieso hat er grade sie entführt?

Meinung: Ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich weiß, dass ich dieses Buch einfach liebe. Denn wie Wien zu dieser Zeit dargestellt wird, mit den Bällen, dem Herrenhaus der Dracas der Wieneroper (die dann leider in Flammen auf geht), ist einfach atemberaubend und man kann gar nicht genug davon bekommen. Alles wird extrem realistisch dargestellt und man kann sich die Orte wirklich gut vorstellen. Zur Geschichte: Sie ist einfach toll, man hat schon am Ende des dritten Bandes mitbekommen, dass sich da ein Paar Dinge entwickeln, also, das Ivy beobachtet wird und noch etwas, das mich total happy gemacht hat, ich aber nicht sagen kann, weil ich sonst Spoiler. Jedenfalls merkt man, dass langsam alles ans Licht kommt und sich die Lage immer weiter zuspitzt. Ich will auch sagen, dass die Geschichte mich immer wieder überraschen konnte und Dracula für mich für immer etwas Pedofiles haben wird, weil er Ivy entführt hat und...etwas sehr Böses. Sie sieht aus wie ein verdammtes Kind! Mir, egal ob er es nur machen wollte, weil sie besonders Blut hat. Ich werde das nie wieder aus dem Kopf kriegen. Zu den Personen will ich sagen, dass mich Leo in diesem Band an einer Stelle total enttäuscht hat, ich ihn aber trotzdem  total toll fand und er besser war, als in den Bänden davor. Alisa war intelligent, lustig und hat mich ein wenig aufgeregt, weil sie sich bei einer Sache total quergestellt hat, die ich mir schon seit dem ersten Band gewünscht habe. Wenigstens ist sie am Ende endlich zur einsichig geworden. Luciano mochte ich in diesem Band irgendwie nicht, er war einfach nicht mehr der süße etwas verpeilte Junge und hat für mich irgendwie seinen Charme verloren.

Ein toller vierter Band, der den Glanz des alten Wiens wunderbar einfangen konnte und eine interessante Geschichte die einen einfach fesselt.

Reihe:
Band 1: Nosferas - Die Erben der Nacht
Band 2: Lycana - Die Erben der Nacht
Band 3: Pyras- Die Erben der Nacht
Band 4: Dracas - Die Erben der Nacht

Autor: Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Dienstag, 25. Juni 2013

Liebe auf den zweiten Blick

Manchmal stolpert man
über die Liebe...

Inhalt: Clarissa Crambray hat ein Problem: Ihre Stiefmutter verlangt von ihr, dass sie ihre Brille nicht mehr tragen darf, weil sie, ihrer Meinung nach, mit Brille einfach schrecklich aussieht. Das Problem daran ist aber, dass sie ohne ihre Brille so gut wie blind ist und durch ihre Missgeschicke so gut wie jeden annehmbaren Ehemann verschreckt. Doch auf einen Ball trifft sie Adrian Montfort, Earl of Mowbray, der von ihr hingerissen ist und ihr verfällt da sie nicht von der Narbe in seinem Gesicht verschreckt werden kann, so wie die anderen feinen Damen. Während die beiden sich immer näher kommen, haben beide Angst, was passieren wird, wenn Clarissa eine neue Brille bekommt. Wird Adrian sie trotzdem schön finden und wird sie von seiner Narbe verschreckt sein? 

Meinung: Die beiden sind einfach Idioten. Sie haben beide total Angst und sind wegen ihrem Äußeren sehr verunsichert und reden einfach nicht drüber. Mein Gott! Das sollte doch eigentlich nicht so schwer sein, wenn man sich so nahe steht. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass sie deswegen unsympathisch sind oder einem das jetzt wirklich beim Lesen stört. Es ist ja auch kein einfacher historischer Roman, denn, die Geschichte ist lustig und nicht besonders ernst. Es ist auch nicht besonders tiefgründig, aber mal ehrlich, das hat mich überhaupt nicht gestört, denn ich hatte ständig etwas zum Lachen und die Liebesgeschichte, die sich zwischen Adrian und Clarissa entwickelt ist total süß und manchmal etwas...ähm...komisch. Natürlich auf eine gute Art komisch. Man versteht auch, warum Adrian wegen seinem Aussehen so verunsichert ist, denn die feinen Damen reden ständig hinter seinem Rücken über ihn und bezeichnen ihn als Monster, was ziemlich grausam ist.  Clarissa kann man auch verstehen, denn wenn man immer wieder gesagt bekommt, wie hässlich man mit Brille aussieht, glaubt man es irgendwann selbst. Trotzdem finden die beide in einander die wahre Liebe und geben sich das Gefühl etwas wert zu sein. Klingt jetzt zwar nicht so, aber das Buch ist nicht mal halb so ernst wie meine Rezi denn, wie gesagt, es ist einfach zum Totlachen. Ein Beispiel: Eine wunderbare Demonstration für ihre Entjungferung erhält Clarissa von ihrer Stiefmutter, indem sie zusehen darf, wie sie einen Knüppel in ein Törtchen rammt, dass mit Marmelade gefüllt ist und diese überall im Zimmer rumspritzt um das Blut, das dabei im Spiel ist zu demonstrieren.
Wunderbar nicht wahr? So und jetzt zum Ende hin muss ich sagen, dass das Buch vielleicht nicht besonders tiefgründig ist, aber es trotzdem einfach wunderbar ist.

Ein lustiger historischer Roman, der zwar nicht besonders tiefgründig ist, es aber gar nicht sein muss um gut zu sein.

Autor: Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat Psychologie studiert und liest gere Horror- und Liebesromane. Ihre Vampirserie um die Familie Argeneau brachte ihr den internationalen Druchbruch. Darüber hinaus hat sie auch mir historischen Liebesromanen eine große Leserschaft gewonnen. Weitere Informationen unter: www.lynasaysands.net

Dienstag, 18. Juni 2013

Lord Stonevilles Geheimnis

Eine unerwartete Liebe...


Inhalt: Oliver hat ein Problem. Seine Großmutter hat genug davon, dass ihre Enkelkinder sich nicht binden wollen und ständig für Skandal sorgen. Sie hat ihnen eine Frist gestellt, in der sie Heiraten müssen, sonst bekommt keiner von ihnen mehr  Unterstützung von ihr. Seine Geschwister glauben das es daran liegt, das Oliver, der Marquess von Stoneville, nicht verheiratet ist und er beschließt seine Großmutter mit einem Trick dazu zu bringen ihr Ultimatum zu vergessen und sie alle wieder in Ruhe zu lassen. Maria ist eigentlich auf der Suche nach ihrem Verlobten, als sie unglücklicherweise Oliver in die Arme fällt, der beschließt, dass sie seine Verlobte spielen soll. Doch während seinem Flaschen Spiel merkt er, dass Maria ihm sein langsam sein Herz stiehlt und sein Geheimnis in Gefahr ist, dass er schon so lange gehütet hat...

Meinung: Der Anfang war zwar etwas langatmig, aber es ist eigentlich eine ganz interessante Geschichte. Es ist einfach witzig wie Maria und Oliver aufeinandertreffen. Und zwar in einem Bordell als ihr Vetter verhaftet werden sollte, der generell eher ein Trottel ist und nur ans essen denkt (ich finde ihn irgendwie total sympathisch). Oliver verspricht ihr, dass ihrem Vetter nichts passiert, wenn sie seine Verlobte spielt und notgedrungen stimmt sie zu. Was sie dann aber schnell merkt, ist, dass er sie nicht grade Vorteilhaft vorstellt damit seine Großmutter so schnell es geht von ihrem Vorhaben abkommt. Hierzu muss man wirklich sagen, dass Oliver ein ziemlicher Arsch an der Stelle ist, weil er dieses arme, wohlbehütete Mädchen als eine Hure darstellt und sie lächerlich macht und er gar nicht auf die Idee kommt, dass er sie damit verletzten könnte. Zum Glück merkt er dann, dass er einen Fehler begannen hat und er kommt ihr näher. Ist ja schön und gut es treibt einen aber immer wieder zur Verzweiflung, dass Marias eigentlicher Verlobter, der echt ein totales Arschloch ist, der dafür sorgt das sie und Oliver nicht wirklich zusammen sein können weil sie ihn erst finden will. Trotzdem hat das auch wieder seine guten Seiten, denn dadurch streng Oliver sich wirklich an Maria für sich zu gewinnen, was einfach toll ist, wenn man bedenkt, dass er sich noch nie so für eine Frau interessiert hat. Damit ich nicht zu viel verraten, sage ich jetzt einfach zum Ende hin wird das Buch immer besser und das es einen nicht mehr los lässt, bis man es dann durch hat. Maria war eine sehr sympathische Hauptperson, die manchmal aber etwas naiv und weltfremd rüberkam, was einen eigentlich nicht stört. Oliver war am Anfang zwar ein ziemlicher Arsch, hat sich aber zu einer wunderbaren Person entwickelt, der man einfach nicht wiederstehen kann. Zu den anderen Personen noch: Die Geschwister kommen erst etwas selbstsüchtig rüber, weil sie wollen, dass nur ihr Bruder heiratet, damit sie es nicht machen müssen. Man merkt aber schnell, dass sie eigentlich ziemlich sympathisch sind. Die Großmutter war...einfach zum Schreien komisch. Ich weiß nicht, ob das so gewollt war aber ich musste immer wieder über sie lachen.

Auch wenn der Anfang etwas langatmig ist, ein schöner historischer Roman.

Reihe:
Band 1: Lord Stonevilles Geheimnis

Autor: Sabrina Jeffries ist in den USA geboren und in Thailand aufgewachsen. Sie ist begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzt einen Doktortitel in englischer Literatur. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanische Bestsellerliste. Weitere Informationen unter: www.sabrinajeffries.com

Dienstag, 11. Juni 2013

Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich

Entweder ein Exklusivinterview mit Joe Kowalski oder...


Inhalt: Keri hat ein Problem. Ihre Chefin hat nämlich herausgefunden, dass sie in ihrer Jugend mit dem Autor Joe Kowalski zusammen war. Jetzt soll sie ein Exklusivinterview von ihm bekommen, oder sie kann ihre Karriere beim "Spotlight Magazine" vergessen. Also sucht sie ihn auf und er verlangt für das Interview das sie, mit seiner Familie campen fahren muss. Den Joe hat seine eigenen Pläne für Keri...

Meinung: Ich lese solche Bücher ja nicht oft, aber das hier war es echt wert. Es ist total lustig und die Geschichte...na ja, klingt jetzt nicht besonders tiefgründig oder total aufregend, aber es macht echt Spaß, das Buch zu lesen und die Grundidee ist super umgesetzt. Schon der Anfang bringt einem zum Lachen, denn man erfährt, dass Keri und Joe zusammen in seinem Wagen Erzwischt wurden und ihr Vater Joe mit einem Golfschläger verfolgt hat. Ich muss aber auch zugeben das, dass Treffen mit Joe auch nicht ohne war, denn sein Plan sie wieder für sich zu gewinnen ist einfach...na ja. Genial jetzt nicht grade, aber er hat was. Das Tollste am Buch ist aber ganz klar die ganze Familie Kowalski auf einem Haufen, denn sie mischen sich ständig ein und sind einfach total toll. Wenn ich mir meine Familie hätte aussuchen können, dann hätte ich am liebsten genauso eine gehabt. Joes Brüder sind lustig, nett aber auch wieder fies. Joes Schwester und ihren Mann die aber grade in einer Beziehungskriese stecken. Seine Eltern wünschen sich das Beste für ihren Sohn und lieben ihre überdrehten Enkelsöhne und ihre Teenager Enkeltochter. Sie sind einfach ein lustiger bunter Haufen, haben zusammen einfach Spaß und man merkt das sie eine sympathische und sich liebende Familie sind. Es geht zwar um Keri und Joe im Buch, die beide sympathisch sind lustig (besonders Joe der seinen ersten Roman wegen Keri geschrieben hat. Er hat sie von einem Dämon verfolgen lassen der sie unbedingt töten wollte), aber manchmal nerven die beiden weil sie zu blöd sind (besser gesagt Keri, die sich total wehrt), eine Beziehung zu führen. Was auch dafür sorgt, dass man beim Lesen noch mehr Spaß hat.

Ein lustiger Roman, der zwar keine Tiefgründe Geschichte hat, sie aber auch gar nicht braucht, um ein tolles Buch zu sein.

Reihe:
Band 1: Mein Ex, seine Familie, die Wildnis und ich

Autor: Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt die Bestsellerautorin Shannon Stacey in New England, das für seine farbenprächtigen Indian Summer bekannt ist, aber auch für sehr kalte Winter. Dann macht sie es sich gern zu Hause gemütlich. Leider weigern sich Shannons Katzen hartnäckig, auf ihrem Schoß als Wärmflasche zu dienen, während sie schreibt.

Dienstag, 4. Juni 2013

Engelszorn - Gilde der Jäger

>>Mit Gilde der Jäger stellt Nalini Singh einmal mehr 
unter Beweis, dass sie eine begnadete Geschichten-
erzählerin ist ... Unfassbar gut!<< Romantic Tims


Inhalt: Raphael hat Elena in einen Engel verwandelt, um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Während sie versucht, sich in ihre neue Rolle einzuleben, versucht ein wahnsinniger Engel in das Kader aufgenommen zu werden, in dem er Morde und Verbrechen begeht, die sogar für einen Engel unvorstellbar grausam sind. Als wäre das nicht schon schlimm genug, lädt Lijuan zu einem Ball. Die Herrin der Toten hat nämlich gefallen an Elena gefunden, dem einzigen Engel, der jemals geschaffen wurde...

Meinung: Ich glaube, ich werde meine Meinung zu Engel doch wirklich überdenken müssen, denn Nalini Singh hat mal wieder bewiesen, dass sie nicht so langweilig und eintönig sind, wie in anderen Büchern. Auch der zweite Gilde der Jäger hat mich total in seinen Bann gezogen und mich einfach nur begeistert. Er ist spannend, traurig und einfach mitreißend. Mir wurden auch endlich ein paar Fragen beantwortet, die mir schon im ersten Band durch den Kopf geschwirrt sind und nicht beantwortet wurden. Es ist einfach unglaublich, wie realistisch sie alles darstellen kann, dass es Jäger gibt, die Vampire jagen, ein Engel der so wenig Menschlichkeit in sich haben kann, das es sogar der eigenen Art angst macht, und das dieser Engel Zombies erschaffen kann, man kann es beim Lesen einfach nicht hinterfragen. Wie dargestellt wird, dass Elena fliegen lernt, oder wie sie neue Kampftechniken lernen muss, weil sie es mit neuen Gegnern zu tun hat. Ich hab auch ein paar neue Lieblingspersonen dazu gewonnen, und mal ehrlich, Engelskinder sind das süßeste überhaupt Trotzdem bin immer noch total geschockt von dem, was Elena in ihrer Kindheit passiert ist und sogar Raphael ist jetzt sogar sehr viel Menschlicher als im ersten Band, aber nicht minder arrogant oder besitzergreifend. Zum Glück, denn genau das macht seinen Charme aus. Außerdem ist er immer wieder für eine Überraschung gut, und wenn es um Elena geht unglaublich liebevoll. Wie er sich um sie kümmert, wenn sie wieder Alpträume hat oder wie er sie vor allem Beschützen will. Wenn man ihn mit der Person vergleicht, die er am Anfang des ersten Bandes war, kann man nicht glauben, dass dieser Engel von damals sich so um ein anderes Wesen sorgt. Zu meiner Lieblingsperson noch eine Anmerkung: Ich will wissen, was in Jasons Vergangenheit passiert ist. Ich finde ihn einfach toll, auf seine geheimnisvolle Art und was er aus Loyalität alles auf sich nimmt.

Eine super Fortsetzung, die man einfach gelesen haben muss. Genau wie den ersten Band.

Reihe:
Band 1: Gilde der Jäger - Engelskuss
Band 2: Gilde der Jäger - Engelszorn

Autor: Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen. Engelskuss ist der erste Band einer neuen Romantic-Fantasy-Serie. Mehr Informationen unter: www.nalinisingh.com

Dienstag, 28. Mai 2013

Von wegen Liebe

Das hat Bianca gerade noch gefehlt.

Inhalt: Was würdest du tun, um deinen Leben zu entfliehen? Deine Probleme für eine Weile zu vergessen und den Schmerz, den du fühlst? Bianca hat einen Weg gefunden um ihrem Leben, in dem grade alles schief zu laufen scheint, für eine Weile zu entfliehen. Wesley, die arroganten männlichen Hure der Schule. Doch was sich zwischen den Beiden abspielt, hat nichts mit Gefühlen zu tun. Sie nutzen sich nur gegenseitig aus, oder ist da vielleicht doch mehr?

Meinung: Eigentlich lese ich solche Bücher nicht, aber bei diesem hier habe ich eine Ausnahme gemacht und ich bin, ehrlich gesagt, ziemlich froh darüber. Ich finde das Buch nämlich schon am Anfang zum Schreien komisch. Erst mal ist die Stelle super, wo Wesley Bianca erklärt, dass sie eine Duff ist (die unattraktive fette Freundin), dann schüttet sie ihm ihre Cola ins Gesicht, die Stelle wo SIE Wesley küsst, ihm eine Ohrfeige verpasst, ihn Arschloch nennt und dann wütend weggeht. Auch nicht übel. Aber ich finde es etwas überstürzt, wie sich die Sache zwischen den beiden entwickelt. Schon klar, ich kann Biancas Wunsch nach vergessen total nachvollziehen, aber das sie so schnell mit ihm in die Kiste hüpft...na ja...ich will ja nicht sagen, dass sie sich irgendwie nuttig oder so verhält, aber ich finde das halt ein bisschen überstürzt. Auch toll ist es, wie es  Bianca innerlich auffrisst, dass Wesley sie Duff genannt hat. Im ganzen Buch über gibt es Stellen, wo sie sich darüber aufregt, oder es sie einfach total depressiv macht und Wesley kapiert das einfach nicht, bis sie es ihm endlich mal sagt. Es ist ihm wirklich nicht klar, dass er sie damit vielleicht verletzt haben könnte, in dem er sie fett und unattraktiv nennt. Jungs, ich verstehe sie einfach nicht. Und nach diesen ganzen Sachen, die mich hinterher so ein bisschen gestört haben, kommen jetzt die guten. Das Buch hat mich wirklich überrascht, auch wenn das Ende ja eigentlich klar war. Manche Stellen waren wirklich süß und sogar Wesely wird im Laufe des Buches total toll und ist kein Arsch mehr. Dafür ist Bianca, die mir am Anfang des Buchs eigentlich gut gefallen hat und die mir sympathisch war, nach der Hälfte des Buchs auf die Nerven gegangen, weil sie sich ihre Gefühle für Wesley nicht eingestehen wollte. Weltuntergan. Sie mag einen Jungen, der kein Streber ist. Das fand ich total blöd weil Wesley wirklich toll geworden ist und sich extra für sie geändert hat! Und zum Schluss muss ich sagen, dass alles was mich hinterher gestört hat, einem beim Lesen nicht wirklich stört, sondern einen noch mehr in den Bann dieses Buches zieht.

Ein tolles Buch, das man lesen kann, ohne sich groß Gedanken drüber machen muss, dass es einem nicht gefallen könnte.

Autor: Kody Keplinger ist in Kentucky geboren. Ihren Debütroman schrieb sie mit 17, als sie selbst noch auf die Highschool ging. Sie sagt darüber: >> In der Schule habe ich mich immer als das >hässliche Mädchen< gefühlt. Als dann zum ersten Mal der Ausdruck DUFF (die unattraktive fette Freundin) fiel, wusste ich sofort, was damit gemeint war - jemand wie ich. Die Idee, ein Buch darüber zu schreiben, war erst nur als Witz gedacht. Aber als ich begriff, dass meine Freundinnen sich genauso fühlten, war mir klar ich muss diese Geschichte schreiben. << Inzwischen besucht sie das Ithaca College in New York und hat bereits einen weiteren Roman in den USA veröffentlicht.