Dienstag, 24. September 2013

The Darkest London - Kuss des Feuers

Ein düsterer Fluch liegt über ihrer Liebe

Inhalt: Es ist 1881 und die junge Miranda Ellis soll Lord Archer heiraten, Lord Archer den Schrecklichen, denn Mann mit der Maske. Trotz ihres anfänglichen Widerwillens willigt sie schließlich, ein Ihn zu heiraten. Zu ihrer Überraschung fühlt sie sich zu Lord Archer hingezogen, obwohl sie nicht einmal weiß, wie er unter seiner Maske aussieht. Doch bald beginnt eine grausame Mordserie in London und Lord Archer ist der Hauptverdächtige. Miranda glaubt an seine Unschuld, doch er verbringt mehr als sein Gesicht vor ihr. Was Lord Archer jedoch nicht weiß ist, dass Miranda auch Geheimnisse vor ihm hat.

Meinung: Erst mal will ich sagen, dass ich dieses Buch einfach wunderschön finde. Das Cover springt einem sofort ins Auge und ist etwas Besonderes. Aber man soll ein Buch ja nicht nach dem Einband beurteilen. Die Geschichte beginnt mit der ersten Begegnung zwischen Miranda und Archer nur, dass Miranda nicht weiß, wenn sie vor sich hat und Archer fühlt sich zu dem eigensinnigen und mutigen Mädchen, dass vor nichts Angst zu haben scheint, hingezogen. Natürlich treffen sie sich danach erstmal, nicht mehr den die eigentliche Geschichte spielt drei Jahre später. Archer hält bei Mirandas Vater um ihre Hand an. Was auf eine ziemlich merkwürdige Art romantisch ist, denn er hat ein Mädchen, das er einmal, vor drei Jahren, gesehen hat, einfach nicht vergessen können und der Gedanke an sie, hat seine schreckliche Einsamkeit ein wenig erträglicher gemacht. Er wird nämlich durch seine Maske von allen gemieden und die Gesellschaft verachtet ihn für seine bloße Existenz. Diese Sachen stören Miranda jedoch nicht, denn sie sieht mehr als die ewig grinsende Karnevalsmaske und versteht ihn. Sie leidet nämlich durch ihre besondere Gabe. Sie kann Feuer erschaffen und kontrollieren. Diese Gabe hat ihr nicht nur die Kindheit schwer gemacht, sondern auch dafür gesorgt, dass das Lagerhaus ihres Vaters verbrannt ist und er somit die Hälfte seines Reichtums verloren hat. Zum Glück taucht ihr Vater nur kurz im Buch auf, denn er ist ein richtiges Scheusal. Er gibt Miranda die Schuld dafür, dass er Bankrott gegangen ist, und hat ihr das Leben zur Hölle gemacht. Im Laufe der Geschichte lernt man noch andere Personen kennen die mir auch nicht ganz geheuer waren. Beim Lesen haben sich außerdem die Fragen gehäuft, darüber was nun hinter den Morden steckt und was Archer noch alles verheimlicht. Es ist mir so vorgekommen als würde auf jede Frage, die man beantwortet bekommt, eine neue folgen und man hat im Laufe des Buches so viel Personen als potenzielle Mörder im Verdacht und trotzdem bin ich bis zum Schluss nicht drauf gekommen, wer es wirklich ist und als alles schließlich aufgeklärt wurde, war ich einfach überrascht. Ich habe nicht mit dieser Person als Mörder gerechnet und die ganzen Hintergründe für die Morde, darauf wäre ich nie gekommen. Die Geschichte hat mich einfach überrascht und mich wirklich erstaunt zurückgelassen, was vielleicht auch daran lag, dass ein paar meiner Fragen nicht beantwortet wurden, außerdem ist mir erst am Schluss klar geworden was ich nun von dem Buch halten soll. Ich will jetzt zum Schluss aber auch etwas sagen das mich gestört hat: Archer hat sich manchmal viel zu weich verhalten. Ja er ist sehr einsam und hat viel durchgemacht, aber verdammt noch mal er ist ein Mann. Hin und wieder mal mutig zu sein und ins kalte Wasser springen hätte ihm auch nicht geschadet. Ich finde, dass Miranda  sehr viel mehr Mut bewiesen hat und sich auch besser verhalten hat als er.

Eine interessante Geschichte, die Lust auf den zweiten Band macht.

Dienstag, 17. September 2013

Artikel 5

Die Moralstatuten der
Vereinigten Staaten von Amerika


Artikel 1
Die Vereinigten Staaten erkennen die Amerikanische Kirche
als offizielle Religion an.

Artikel 2
Literatur und andere unmoralische Medien
sind verboten. Ihr Besitz, Erwerb und Verkauf
ist strengstens untersagt.

Artikel 3
Eine vollständige Familie besteht aus einem Mann,
einer Frau und mindestens einem Kind.

Artikel 4
Die traditionellen Geschlechterrollen müssen eingehalten
werden.

Artikel 5
Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als
Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.

WIRST DU DICH FÜGEN?

Inhalt: Ember hat sich so gut sie konnte an die Moralstatuten gehalten, auch wenn ihre Mutter sie nicht ganz so ernst genommen hat. Doch ihre bloße Existenz ist ein Verstoß gegen Artikel 5 und schließlich wird sie von der MM verhaftet, genau wie ihre Mutter. Ausgerechnet Chase, der Junge den sie einmal geliebt hat, verhaftet sie und ihre Mutter. Als sie schließlich in die Besserungsanstalt eingeliefert wird, kann sie nur noch daran denken zu fliehen und ihre Mutter wieder zu finden aber wie soll sie das Anstellen?

Meinung: Schwer zu beschreiben was ich von dem Buch halten soll. Die Geschichte ist gut durchdacht und gut umgesetzt. Ich finde, dass diese Vorstellung der Zukunft gar nicht so abwegig ist, was mich ein bisschen beunruhigt. Trotzdem gab es Stellen, an denen es mir schwergefallen das Buch nicht einfach wegzulegen und etwas anderes zu lesen. Was nicht daran lag, dass es langweilig war, sondern weil manche Dinge einfach vorhersehbar gewesen sind und weil Ember mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen ist. Mir ist ja klar, dass sie eine schwere Zeit durchgemacht hat und das alles wirklich viel für einen Menschen ist aber an manchen Stellen kam sie mir wirklich einfach dumm vor. Ich will jetzt nicht Spoilern sonst würde ich schreiben, was mich so aufgeregt hat, also sage ich nur so viel: Manchmal sollte man der Person, die alles für einen aufgegeben hat, schon vertrauen. Gott sei Dank, gab es nicht so viele Stellen, an denen das passiert ist. Der größte Teil des Buches war spannend und konnte mich auch überraschen. Es ist eine schöne und gleichzeitig traurige Geschichte die einen immer wieder in seinen Bann zieht, auch wenn es Stellen gibt, an denen Ember einen einfach zur Weißglut getrieben hat. Eigentlich ist sie nämlich eine ziemlich sympathische Person, die alles für ihre Mutter tun würde, egal was es kostet. Zugleich ist das aber auch ihre größte Schwäche. Chase ist ziemlich verschlossen und trotzdem konnte er mich voll und ganz von sich überzeugen. Weil er loyal ist und weil er das was ihm wichtig ist, mit allen Mitteln beschützen will, auch wenn er manchmal übers Ziel hinaus schießt (was mich überhaupt nicht gestört hat, da man den Gedanken der dahinter steckte gut verstehen konnte).

Alles in allem, ein gutes Buch, auch wenn es kleine Schwächen hat.

Dienstag, 10. September 2013

Eternal Riders - Ares

Fällt er, so fällt auch alles
gute in der Welt...

Inhalt: Ares, oder uns besser bekannt als Krieg, ist der zweite Reiter der Apokalypse und hat ein Problem: Als das Siegel seines Bruders Reseph bricht, läuten dessen Seuchen nicht nur Armageddon ein, sondern er will auch dafür sorgen das die Siegel seiner Geschwister brechen. Eines wird Ares schnell klar: Reseph hat es zuerst auf sein Siegel abgesehen und nun müssen er, Lioms und Thanatos, seinen Agimortus, den Auslöser für seinen Siegel Bruch, finden. Bei dieser Suche begegnet Ares Cara und diese fasziniert ihn vom ersten Augenblick an. Doch sie sieht mehr als ihm lieb ist. Sie scheint unter seinen harten Panzer zu sehen und den Mann zu erkennen. Was er jedoch nicht weiß, ist das Cara kein normaler Mensch ist sondern eine besondere Gabe besitzt und das sie, ohne es zu wissen, nun für immer in die Übernatürliche Welt verstrickt ist...

Meinung: Am Anfang dachte ich das es in diesem Buch einfach nur, um die Reiter der Apokalypse und ihre Probleme geht und das es ganz interessant sein könnte. Was die ersten hundert Seiten auch der Fall war, es war interessant und ganz nett aber noch nicht das Wahre. Dann ist es plötzlich besser geworden. Die Geschichte hat langsam fahrt aufgenommen und es wurde deutlich interessanter. Ich hab bis jetzt noch nie etwas von Larissa Ione gelesen und ich bereue es wirklich. Wenn ihre andern Bücher so gut sind, wie das hier, dann habe ich wirklich etwas verpasst. Auch wenn der Anfang etwas seicht war, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Bis dann plötzlich alles auf einen Schlag passieren zu scheint. Cara kann nicht mehr in der normalen Welt leben, denn sie ist an ein dunkles Wesen gebunden, sie wird angegriffen, Ares rettet sie und nimmt sie mit zu sich. Ungefähr ab dieser Stelle wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es wurde besser und besser und plötzlich, war ich am Ende. Ich hab wirklich nicht damit gerechnet das es mich noch so umhaut und was noch alles passiert. Einfach beeindruckend. Ich will jetzt nicht nur die anderen Teile von Eternal Riders lesen sondern auch die Demonica Bücher. Einfach aus dem Grund das, mich Larissa Ione mit Ares wirklich überzeugen konnte und auch weil einige der Personen die in diesem Buch verkommen sind, aus Demonica sind und diese Personen waren interessant und jetzt möchte ich mehr von ihnen lesen. Und nun zu den Hauptpersonen: Ares war, an manchen Stellen wirklich ein Arsch. Man sollte aber von Krieg nun wirklich nicht erwartet das er feinfühlig ist. Mich hat es aus diesem Grund auch überrascht das es Stellen gab, die das Gegenteil bewiesen haben und gezeigt haben, dass auch so eine Art Herz unter seinem Panzer schlägt, was ihn einfach sympathisch gemacht hat. Genau wie die Tatsache das er seine Familie wirklich Liebt und das er viel mehr als ein Krieger ist. Cara war am Anfang eher ein verängstigtes Mädchen, dass aber hin und wieder gezeigt hat, dass sie ziemlich stur ist und im Laufe des Buches ist sie wirklich über sich hinaus gewachsen. Sie ist von der traumatisierten Frau, zu einer starken, sympathischen und selbstbewussten Frau geworden.

Trotz eines eher mäßigen Anfangs, konnte mich das Buch vollkommen überzeugen.

Dienstag, 3. September 2013

Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten

Was würdest du dir wünschen,
wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst,
damit dein Wunsch in Erfüllung geht?

Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür
gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?

Wie würdest du dich fühlen, wenn du
den falschen Mann liebst, er aber die Antwort
auf alle deine Fragen ist?

Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist.
Doch dann kommt es zu einer Begegnung,
die alles verändert...

Meinung: Ich hab keine Ahnung, wie ich den Inhalt dieses Buches mit eigenen Worten beschreiben könnte, ohne zu viel zu verraten. Wirklich, es ist einfach unglaublich. Nicht nur die Gestaltung des Buches ist unglaublich und einzigartig, sondern auch die Figuren. Allein schon die Beschreibung der Chimären, einfach Wow. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, einfach weil diese Welt und die Schauplätze so schön sind und perfekt zur Geschichte passen. Dann ist da noch dieser Kontrast zwischen Karous zwei Leben, das in der Menschenwelt und das, bei ihrer Arbeit bei dem Wunschhändler Brimstone. Denn Karou ist in ihrem "normalen" Leben eine einfache Kunststudentin mit einer blühenden Fantasie und blauen Haaren. Und in ihrem anderem... jemand der Zähne von Händlern in aller Welt holt und sich fühlt als würde etwas fehlen, dass sie nicht benennen kann. Außerdem besteht ihre Familie aus Chimären. Darum geht es eigentlich in den ersten 100 Seiten und dann tauchen sie auf. Die "Engel". Zuerst hat man keine Ahnung, was sie da machen und warum sie überall schwarze Handabdrücke auf Türen hinterlassen. Ungefähr da wird die Geschichte immer interessanter, was vielleicht an diesem speziellen "Engel" Akiva liegt. Man will einfach herausfinden, was es mit ihm auf sich hat und wer Karou eigentlich ist. Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und die Geschichte hat so viele Wendungen und man kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert. Man fiebert mit den Beiden mit, hofft, dass alles gut wird, und dass es ein Happy End gibt. Ehe man sich versieht, ist man dann am Ende. Und dieses Ende ist überraschend, nicht auf die gute Art überraschend und ich habe es zweimal gelesen, damit ich mir sicher sein konnte, dass ich wirklich nichts falsch verstanden habe. Ich habe wirklich nicht mit diesem Ende gerechnet, und obwohl es kein gutes Ende hat, macht dieses Buch einfach Lust auf mehr. Mehr von diesen magischen Orten, diesem fesselnden Schreibstil und der Geschichte von Karou und Akiva.

Ein fesselndes Buch, das einen mit seinen magischen Orten und der interessanten Geschichte in seinen Bann zieht.

Autor: Laini Taylor hat bereits drei Romane veröffentlicht. Sie hat Literatur und Kunst studiert und lebt in Portland, Oregon mit Ehemann und Tochter Clementine.

Dienstag, 27. August 2013

Big Sky Country - Das weite Land

BIG SKY COUNTRY:
Das weite Land


Inhalt: Slade Barlows hat eigentlich ein ziemlich ruhiges und überschaubares Leben, bis sein Vater stirbt. Dieser hat ihn zwar niemals anerkannt, vermacht ihm aber trotzdem die Hälfte von seinem ganzen Besitz. Die andere Hälfte bekommt Slades Bruder Hutch. Die Beiden sind ziemliche Sturköpfe und da Slade jetzt die halbe Ranch gehört und Hutch Slades Hälfte haben will, ist es kein Wunder, dass die Beiden zu keiner Lösung kommen, denn Slade will nicht einfach kleinbeigeben und Hutch gibt nicht auf, bis er hat, was er will. Als wäre das nicht schon genug, taucht plötzlich Joslyn Kirk wieder in der Stadt auf und verdreht Slade den Kopf, außerdem kommt die Tochter seiner Exfrau für den Sommer zu ihm...

Meinung: Ich hab mich am Anfang etwas schwer mit dem Buch getan, was nicht am Buch lag, sondern daran, dass ich einfach sehr viel zu tun hatte. Trotzdem konnte ich immer wenn ich Zeit zum Lesen gefunden habe wieder gut in die Geschichte eintauchen, was vermutlich am Schreibstil lag, denn der ist sehr flüssig zu lesen und zieht einen wirklich in seinen Bann. Die Geschichte ist gut, jetzt nichts besonders und man weiß natürlich, wie das Ende sein wird, aber trotzdem war es hin und wieder für eine Überraschung gut und diese eher nett klingende Geschichte wurde echt gut umgesetzt. Wenn man sich das Buch holt, dann hat man nichts falsch gemacht.
Aber ich habe auch einen Kritikpunkt. Und zwar ging mir am Ende alles irgendwie zu schnell und ich fand es nicht mehr realistisch. Trotzdem ist es ein schönes Ende. Ich muss auch zugeben, dass ich mich jetzt eigentlich richtig auf den zweiten Band freue, weil ich weiß, um welche beiden Personen es geht und ich mich schon als ich dieses Buch gelesen habe immer mal wieder gefragt habe, was wohl aus den Beiden wird.
Zu den Personen muss ich sagen, dass sie mir eigentlich gefallen haben. Slade war sympathisch, stur, etwas arrogant und seine Gedanken zum Totlachen. Außerdem war es irgendwie süß wie nervös er in Joslyns Nähe geworden ist. Obwohl ein Cowboy eigentlich nicht süß ist. Joslyn war nett, etwas naiv, aber wirklich ein herzensguter Mensch. Sie will den Fehler, den ihr Stiefvater begangen hat, so gut es geht wieder gut machen, was sie für mich zu einer sympathischen Person gemacht hat.

Ein guter Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht, obwohl das Buch nichts wirklich Überraschendes oder Spannendes hat.

Kaufen kann man es hier

Danke an Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für das schöne Rezensionsexemplar.

Dienstag, 20. August 2013

Ein vortrefflicher Schurke

Ein Schurke
zum Verlieben

Inhalt: Lady Minerva Sharpe muss, wie ihre Geschwister, heiraten, wenn sie nicht ihr Erbe verlieren will. Doch die rebellische Schriftstellerin überlegt sie sich wie sie ihre Großmutter dazu bringen kann von ihrem Vorhaben abzubringen. Also gibt sie eine Anzeige in einer Zeitung auf um junge Männer aufzurufen sie zu treffen damit sie unter ihnen einen geeigneten Kandidaten als falschen Verlobten auswählen kann. Doch ihre Familie funkt dazwischen und der einzige Kandidat, der erscheint, ist ausgerechnet Giles Masters. Die Vorlage für ihren Lieblingsschurken in ihren Romanen und einziger Mann, den sie je geliebt hat und der ihr das Herz gebrochen hat. Schließlich sieht sie sich dazu gezwungen den Schurken als ihren falschen Verlobten zu nehmen, doch Giles wäre nicht so ein guter Schurke, wenn er das Tun würde; was man ihm sagt, in Wahrheit möchte er Minerva wirklich heiraten und setzt alles daran sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Meinung: Also, genau wie "Spiel der Herzen" finde ich die Gestaltung des Buchs einfach passend und ich habe mich total in den Titel verliebt. Es passt einfach alles perfekt zur Geschichte. Ich war schon von den ersten Seiten  der Geschichte gefesselt, was vielleicht daran liegt, dass es mit einem Brief von Minervas Großmutter beginnt und dann erfährt man, wie es zustande gekommen ist, dass Minerva sich in den Schurken Giles verliebt hat und wie er ihr das herzgebrochen hat. Schon da war es um mich geschehen und ich wusste das mich dieses Buch nicht enttäuschen würde. Als ich es durchhatte, hat sich meine Vorahnung als war erwiesen, was mich echt glücklich macht, denn es ist einfach eine schöne und tolle Geschichte. Man erfährt auch wieder etwas Neues über den Tot der Sharpe Eltern und ich bin der festen Meinung, dass man erst im letzten Band erfährt, wie sie wirklich gestorben sind. Nichts des do Trotz geht es im Buch ja hauptsächlich um Minerva und Giles und ich muss sagen, dass es einfach wunderbar geworden und ich bin immer noch total hin und weg. Minerva ist ein sympathischer Charakter und sie ist ziemlich mutig. Obwohl sie auch eine Seite an sich hat, die man erst in diesem Buch kennengelernt hat, sie ist nämlich auch eine Frau, die sich auch eine Familie wünscht und jemanden der sie liebt. Giles war ... anders, als ich erwartet habe. Natürlich, er war charmant und sympathisch aber er hat genau wie Minerva zwei Gesichter, der Gentleman und Anwalt, den jeder kennt. Er ist aber auch ein Mann mit vielen Geheimnissen der auch ein Schurke ist und einfach nicht nur der Gentleman sein Will.

Eine wundervolle Fortsetzung, die mich nicht im Geringsten enttäuscht hat.

Reihe:
Band 1: Lord Stonevilles Geheimnis
Band 2: Spiel der Herzen
Band 3: Ein vortrefflicher Schurke

Autor: Sabrina Jeffries ist in den USA geboren und in Thailand aufgewachsen. Sie ist begeisterte Jane-Austen-Leserin und besitzt einen Doktortitel in englischer Literatur. Mit ihren Liebesromanen gelangt sie regelmäßig auf die amerikanische Bestsellerliste. Weitere Informationen unter: www.sabrinajeffries.com

Dienstag, 13. August 2013

Lord Camerons Versuchung

Sein Herz zu erwecken...

Inhalt: Jeder weiß drei Dinge über Lord Cameron MacKenzie. Erstens: Er ist ein Genie, was Pferde angeht. Zweitens: Er hat nur skandalöse Affären, meist mit gelangweilten verheirateten Frauen. Drittens: Er will nie wieder heiraten. Trotzdem ist er fasziniert von der Witwe Ainsley Douglas. Vor sechs Jahren hat er sie bereits einmal unverhofft in seinem Zimmer gefunden, sie geküsst und danach ziehen lassen. Als er sie jetzt wieder in der gleichen Situation vorfindet, ist er nicht gewillt sie einfach wieder zu vergessen. Also hilft er ihr bei ihrem Auftrag, die Briefe die eine seiner Geliebten gestohlen hat, wiederzubekommen und seinen Vorteil daraus zu schlagen und sie zu verführen...

Meinung: Ich liebe diese Reihe und mach mir jetzt, seit ich den ersten Band fertig gelesen habe, immer wieder Sorgen, dass das nächste Buch, das erscheint, nicht mehr so gut sein könnte und ich enttäuscht bin. Trotzdem habe ich immer hohe Erwartungen bei den Büchern und bin mal wieder nicht enttäuscht worden. Zwar gab es dieses Mal keinen spannenden Fall, den sie zu lösen hatten, sondern eher das Problem, dass Cameron unbedingt ein Pferd haben möchte und der Besitzer sich querstellt und es zwar von ihm trainieren aber nicht abkaufen lassen will. Irgendwie hat mir das gefallen, denn es war mal etwas anderes. Außerdem war der Pferdebesitzer ein ziemliches Arschloch und wollte Cameron den Gaul nur nicht kaufen lassen, weil er Schotte ist!
So nichtsdestotrotz geht es im Hauptteil ja darum, wie die Beziehung von Cameron und Aisnley sich entwickelt. Außerdem erfährt man in diesem Buch mehr über Camerons verstorbene Frau (ich hasse dieses Weib) und was diesen starken und netten Mann zu dem einsamen und verstörten gemacht hat. Ich gebe zu, dass ich an manchen Stellen Tränen in den Augen hatte, einfach weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man so schrecklich sein konnte, nicht nur zu seinem eigenen Mann, sondern auch zu seinem kleinen neugeborenen Sohn. Einfach furchtbar, aber man versteht Cameron besser und ich muss zugeben, dass ich ihn früher nicht wirklich gemocht habe, was sich jetzt aber geändert hat. Er ist eigentlich eine sympathische Person, die ein schreckliches Leben hatte, und alles tun würde, um die Personen, die er liebt, zu beschützen und ist sogar bereit sich verletzen zu lassen, um sie zu schützen. Ainsley ist eine nette junge Frau, die, sobald sie ein Ziel hat, sich nicht davon abbringen lässt. Sie ist eine vertraute der Königin und eine sehr loyale Person. Sie hat auch keine einfache Vergangenheit und ist auch dadurch gezeichnet. Zum Schluss will ich sagen, dass es ein wirklich tolles Buch war und das es mit seinen Vorgängern mithalten kann (außerdem habe ich, dank dem Ende, jetzt so ein Verlangen danach Band 4 zu lesen, dass ich ein paar Leuten auf die Nerven gehe. Wenn ihr nicht dazugehört dann Glückwunsch!).

Ein tolles Buch, das seinen Vorgängern in nichts nach steht und Lust auf mehr macht.7

Reihe:
Band 1: Kein Lord wie jeder andere
Band 2: Das Werben des Lord MacKenzie
Band 3: Lord Camerons Versuchung

Autor: Jennifer Ashley lebt im Südwesten der USA. Als Autorin von Romantic und Urban Fantasy (unter dem Namen Allyson James) und historischer Liebesromane hat sie eine große Fangemeinde gewonnen. Sie wurde mit mehreren Genrepreisen ausgezeichnet, und ihre Romane wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Weitere Informationen unter: www.jennifersromances.com