Montag, 30. Januar 2012

Blutbraut

Fort, nur fort von hier!.


Inhalt: Lucinda Moreira ist eine Blutbraut, aber nicht nur das, sie ist auch für Joaquín de Alvaro bestimmt. Den wahrscheinlich mächtigsten Hexer aller Zeiten! Und sie darf ihm mit ihrem Blut helfen, nicht zum Nosferatu zu werden. Eigentlich sollte sie sich glücklich schätzen für dieser ehre, aber im Gegenteil, sie hasst es und sie flüchtet schon ihr ganzes Leben vor Joaquín. Er ist der Inbegriff allen bösen für sie. Doch als sie von seinen Männern zu ihm gebracht wird, wird ihr klar, dass sie verloren ist. Ihr gelinkt es zwar zwei Mal zu fliehen aber beim ersten Mal kommt sie nicht wirklich weit und beim zweiten Mal wird sie von anderen Hexern gefangen genommen. Aber Joaquín rettet sie und richtet dabei ein Blutbad an. Doch das ist ihm egal den für ihn scheint es nur wichtig das Lucinda nichts passiert. Langsam beginnt sie sich zu fragen ober das alles wirklich nur wegen ihrem Blut macht. Und dann ist da auch noch Joaquíns Bruder Cris der mit allen Mitteln versucht sie für sich zu gewinnen...

Meinung: Das erste was mir zu diesem Buch einfällt ist:" Verdammt noch mal! Wieso habe ich es nicht früher gelesen?!" Denn wenn ich ehrlich bin könnte ich mich selbst Ohrfeigen das ich mir das Buch nicht geholt habe und es nur gelesen habe weil es mir eine Freundin ausgeliehen habe.    Zum Inhalt: Am Anfang hat sich das Buch von der Geschichte her ein wenig gezogen aber durch den Schreibstil fällt einem das beim Lesen nicht wirklich auf. Als dann zum ersten Mal Joaquín im Buch vorgekommen ist hatte ich irgendwie Angst. Wahrscheinlich weil man vorher liest was Lucinda über ihn weiß und dann ist er da. Aber wenn man ein Weile liest wird das Bild das man Anfang von ihm hat, zerstört, denn eigentlich ist er so nett zu ihr und man fängt an sich zu fragen: "Macht er das wirklich nur um an ihr Blut zu kommen oder ist da noch etwas anderes?" An den Stellen an den Lucinda, Joaquín grob zurück weißt hat mir fast mein kleines Herz gebrochen.                
Natürlich darf ich jetzt nicht die Personen vergessen. Lucinda ist eigentlich eine nette Person die man an den meisten Stellen gut verstehen kann aber an manchen kann man nur traurig den Kopf schütteln. Aber trotzdem ist sie keine schlechte Person und sie man kann sie eigentlich gut verstehen wenn man ihre ganze Geschichte kennt. Joaquín. Ach ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Er ist Geheimnis voll, Loyal, hält jedes versprechen das er gibt, hat etwas sehr fürsorgliches das einen manchem auf die Palme bringen kann und er versucht alles um die Personen zu beschützen die er liebt und das egal um welchen Preis. Er ist nicht wie ich am Anfang vermutet habe ein Monster, ok manchmal schon aber er hat sich wenigstens unter Kontrolle und tut alles damit Lucinda keine Angst vor ihm hat. Und Cris. Für mich war er am Anfang eigentlich sehr sympathisch aber dann war er für mich nur noch Joaquíns Bruder und irgendwann hat er mich dann nur noch genervt. Ich gebe zu ich habe ihn sogar gehasst weil er immer wieder Probleme verursacht hat, aber er hatte auch Momente in denen man gemerkt hat, dass er kein totaler Versager ist.
Das Buch ist natürlich nicht nur gut. Es hat seine Hochs und Tiefes, hat viele Geheimnisse und treibt einen manchmal in den Wahnsinn aber das macht das Buch eben so schön.


Autor: Lynn Raven ist das Pseudonym der deutsch-amerikanischen Autorin Alex Morrin. Sie besuchte in Maine die Universität und arbeitete danach bei einer kleinen Zeitung, bevor sie einen Job in Deutschland annahm. Dort arbeitete sie fast 10 Jahre freiberuflich als Journalistin, Übersetzerin und gelegentlich auch als Lektorin. Zurück in den USA fand Raven zur Schriftstellerei.
Schon während ihrer Unizeit ist sie an der Phantastik nicht vorbeigekommen. Nach ein paar Job-Aufträgen aus diesem Bereich war die Faszination für die Dark- und Urban-Fantasy komplett geweckt. "Der Kuss des Dämons" wurde 2008 zu ihrem ersten Roman.

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